Hildesheim - Die Bauarbeiten in Annenstraße sind auf der Zielgeraden: Die Stadtentwässerung (SEHI) lässt am Donnerstag, 11. Mai, und Freitag, 12. Mai, den Abschnitt zwischen der Goschenstraße und der Keßlerstraße asphaltieren. Das heißt: Nach zwei Jahren Zwangspause kann dort ab Montag nächster Woche wieder der Verkehr fließen.
Goschentor ist voraussichtlich ab Mitte Mai voll gesperrt
Die SEHI erneuert in diesem Teil der Neustadt seit dem Mai 2021 die Kanäle; die Leitungen in dem Viertel stammen aus dem Ende des 19. Jahrhunderts und sind die ältesten in ganz Hildesheim. Demnächst steht die letzte Phase des Vorhabens an: Voraussichtlich Mitte Mai wandert die Baustelle zur Renatastraße und zum Goschentor. Die Arbeiten gehen mit einer Vollsperrung am Übergang zum Hohnsen einher; den genauen Zeitplan und weitere Details müssen Stadt und SEHI noch abstimmen.
Klar ist: Der südliche Teil der Annenstraße zwischen Goschentor und Keßlerstraße bleibt vorläufig gesperrt. Zwar ist die Kanalsanierung dort wie im nördlichen Abschnitt bereits abgeschlossen. Doch die SEHI braucht den Bereich für Baustoffe und -fahrzeuge, die bei den Arbeiten am Goschentor und in der Renatastraße zum Einsatz kommen. Auch das Baulager in der Sedanstraßen-Allee besteht bis zum Ende aller Arbeiten fort.
Keßlerstraße: Einbahnstraße bleibt weiter umgedreht
Die Verkehrsführung in der Keßlerstraße bleibt nach derzeitigem Stand – zumindest vorläufig – so, wie sie gerade ist. Das heißt: Es gilt weiter die Einbahnstraßenregelung aus Richtung Lappenberg/Wollenweberstraße in Richtung Annenstraße. Vor der Kanalsanierung verlief die Einbahnstraße in die entgegengesetzte Richtung. Die Stadt hatte im Zuge der Arbeiten entschieden, dies zu ändern.
