Autobahn-Sanierung

Neue Bauarbeiten auf A7 bei Hildesheim: Zeitweise Tempolimit 80 – und bald geht’s auf neue Spuren

Hildesheim - Auf der Autobahn 7 nahe Hildesheim gibt es bald eine neue Streckenführung – zunächst gilt ab Donnerstag aber noch ein niedrigeres Tempolimit. Die Details.

Derzeit rollt der Verkehr auf der A7 (hier in Höhe Achtum) noch auf den Spuren beider Fahrtrichtungen. Demnächst schwenkt der komplette Verkehr auf die Fahrtrichtung Kassel – auf dem Foto auf der linken Seite zu sehen. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Autofahrerinnen und Autofahrer, die Hildesheim regelmäßig auf der Autobahn 7 passieren, müssen sich demnächst auf eine neue Streckenführung einstellen: Der komplette Verkehr wird in wenigen Wochen zwischen der Anschlussstelle Drispenstedt im Norden und dem Rasthof Hildesheimer Börde im Süden auf die Richtungsfahrbahn Kassel geleitet – also auch die Fahrzeuge, die in Richtung Norden unterwegs sind. Schon am kommenden Montag, 14. Oktober, beginnen die vorbereitenden Arbeiten, damit der Verkehr anschließend reibungslos in die neuen Bahnen geführt werden kann. „Das dauert bis zum 10. November“, sagt Inga Fahlbusch, Sprecherin der Autobahn GmbH.

In dieser Zeit sollen Markierungen aufgebracht sowie transportable Schutzeinrichtungen und Verkehrszeichen aufgebaut werden. Der Verkehr läuft voraussichtlich ab Montag, 11. November, jeweils zweispurig auf der Richtungsfahrbahn Kassel.

Der Bauherr investiert insgesamt 52 Millionen Euro

Die bundeseigene Betreibergesellschaft lässt die A7 in Höhe Hildesheim für 52 Millionen Euro in mehreren Bauabschnitten sanieren. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juni 2026. Bei den derzeitigen Arbeiten handelt es sich um den zweiten Bauabschnitt. Er umfasst rund 7,7 Kilometer. Der dritte und letzte Bauabschnitt soll voraussichtlich im Sommer 2025 beginnen, also parallel zum dann fast beendeten zweiten Bauabschnitt. Sollte alles reibungslos klappen, wäre der insgesamt 21,7 Kilometer lange Abschnitt zwischen Raststätte Hildesheimer Börde auf Höhe Uppen und dem Dreieck Hannover-Süd im Dezember 2026 einmal komplett saniert.

Für die jetzt anstehenden Arbeiten rechnet die Autobahn GmbH nicht mit erheblichen Behinderungen für die Verkehrsteilnehmenden. „Die Arbeiten, die am meisten den Verkehr behindern, wie das Aufstellen der Schutzeinrichtungen auf der Richtungsfahrbahn Kassel, werden in der Regel nachts durchgeführt“, sagt Fahlbusch. Der Verkehr werde dann einspurig an den Arbeiten vorbeigeführt. „Vollsperrungen wird es keine geben.“ Einen konkreten Starttermin für den dritten Bauabschnitt gebe es noch nicht.

Betonplatten werden weiter südlich saniert

Auch weiter südlich müssen Autofahrerinnen und Autofahrer in den nächsten Tagen mit leichten Beeinträchtigungen rechnen. Im Zeitraum von Donnerstag, 10. Oktober, bis Freitag, 25. Oktober, sollen in Fahrtrichtung Hannover zwischen der Anschlussstelle Derneburg/Salzgitter und der Raststätte Hildesheimer Börde Betonplatten saniert werden. Derzeit markieren Arbeiter diesen Bereich für die anschließende Baumaßnahme. Der Verkehr wird zweispurig an der Baustelle vorbeigeführt. Es gilt ein Tempolimit von Tempo 80.

Die Autobahn GmbH bittet um Verständnis für die Arbeiten und um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.

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