Hohenhameln/Kreis Peine - Schlechte Nachrichten für die Bürger der Gemeinde Hohenhameln und den gesamten Landkreis Peine: Die Lockerungen im Bereich privater Kontakte, von Kitas sowie im Einzelhandel, die von Montag an in weiten Teilen Niedersachsens und auch im Landkreis Hildesheim gelten, kommen in und um Peine nicht. Dort gelten weiter die bisherigen strikten Corona-Regeln.
Der Grund: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus liegt im Kreis Peine schon länger über dem Wert von 100 neuen Corona-Fällen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Von Sonnabend auf Sonntag stieg die Kennzahl sogar noch einmal von die Inzidenz noch einmal von 106,8 auf 123,1 und damit auf den aktuell zweithöchsten Wert in Niedersachsen. Am Sonntag lag die Inzidenz im Kreis Peine damit mehr als doppelt so hoch wie im Landkreis Hildesheim.
Krisenstab hat keine Wahl
Das hat gravierende Folgen, wie der Krisenstab des Landkreis nach internen Beratungen am Sonntag und mit Blick auf die am Samstagabend veröffentlichte neue Corona-Verordnung des Landes feststellte. Keine der Lockerungen, die von Montag an im Landkreis Hildesheim greift, wird es im Landkreis Peine geben. Stattdessen bleibt dort bis auf weiteres alles, wie es bisher war. Denn Lockerungen sind erst erlaubt, wenn die Inzidenz sieben Tage in Folge unter 100 lag. Jeder weitere Tag über diesem Wert verschiebt also mögliche Öffnungen weiter nach hinten.
Das heißt im einzelnen: Die Kindertagesstätten in der Gemeinde Hohenhamlen und im restlichen Landkreis Peine dürfen weiterhin nur eine Notbetreuung anbieten. Private Kontakte bleiben auf einen Haushalt plus eine weitere Person beschränkt. Und Einzelhändler dürfen unverändert keine Kunden in ihren Räumen bedienen, Terminvereinbarungen sind nicht möglich. Nur Abholungen an der Tür sind gestattet.
