Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektion mit dem Coronavirus ist am Freitag im Landkreis Hildesheim nur minimal gestiegen, nachdem es am Donnerstag einen deutlichen Sprung nach oben gegeben hatte. Das Landesgesundheitsamt gab den Kennwert am Freitagvormittag mit 86,3 an, nachdem er am Donnerstag bei 85,9 gelegen hatte.
Auch bundes- und landesweit stabilisierten sich die Zahlen. Die Inzidenz für ganz Deutschland liegt unverändert bei 160,1, die für Niedersachsen fiel sogar ganz leicht von 126,0 auf 125,6. Die Daten vom Freitag lassen den Schluss zu, dass die Delle durch die Ostertage, an denen deutlich weniger getestet wurde, überwunden ist und eine Stabilisierung eintritt.
41 neue Fälle
Bundesweit lag die Zahl der Neuinfektionen am Freitag auf dem gleichen Niveau wie am gleichen Tag der Vorwoche – und niedriger als am Donnerstag. An den Tagen zuvor hatte es jeweils massive Steigerungen gegenüber den Vergleichstagen der vorherigen Woche gegeben.
Coronavirus im Kreis Hildesheim: Alle Informationen auf einen Blick
Das Landesgesundheitsamt verzeichnete am Freitagvormittag für den Landkreis Hildesheim 41 neue positive Labortests. Das Gesundheitsamt des Landkreises meldet seine eigenen Zahlen, die aufgrund unterschiedlicher Meldezeitpunkte abweichen können, zu einem späteren Zeitpunkt und schlüsselt die Gesamtzahl der akut Infizierten auch nach Altersgruppen und Kommunen auf.
Hannover und Peine stabil
In der Region Hannover ging der Inzidenzwert entsprechend dem Landestrend ganz leicht zurück – von 136,8 auf 135,8. Ähnlich der Trend im Kreis Peine, allerdings auf deutlichem höherem Niveau: Dort ging die Inzidenz von 187,7 auf 186,2 zurück.
Salzgitter eilt hingegen weiter von einem traurigen Höchststand zum nächsten: In der Stahlstadt stieg der Inzidenzwert von 350,9 auf 369,2 und damit auf den höchsten Wert, der je in einem Landkreis oder eine kreisfreien Stadt in Niedersachsen gemessen wurde.
