Zum ersten Mal

Programm, Uhrzeiten, Teilnehmer: Alle Details zur Demokratiemeile in Hildesheims Innenstadt

Hildesheim - Von Musik über Lesungen bis hin zu Workshops, Vorträgen und mehr: In der Hildesheimer Innenstadt gibt es im Rahmen der ersten Meile der Demokratie ein umfangreiches Programm. Die Details.

Protest gegen Hass und Hetze: Wie auch schon bei der Demo im Januar will sich Hildesheim bei der Demokratiemeile als demokratisch, bunt und offen präsentieren und gegen rechtsextreme Kräfte protestieren. Foto: Heiko Stumpe (Archiv)

Hildesheim - Hildesheim schlägt Magdeburg: Auch wenn die Hauptstadt Sachsen-Anhalts mehr Einwohner hat, waren bei ihrer Demokratiemeile weniger Organisationen dabei als es in Hildesheim am kommenden Samstag der Fall sein wird. „Der Rücklauf hier ist trotz der kurzen Planungszeit sehr groß“, freut sich Kreisvorstandssprecherin der Grünen und Mitorganisatorin, Deborah Will. Sogar für das kommende Jahr, sollte die Veranstaltung wiederholt werden, liegen Will schon Anfragen vor.

Rund 80 Institutionen, Vereine und Verbände werden sich am Samstag an der Veranstaltung in der Innenstadt beteiligen. Das Organisationsteam setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Gruppen zusammen und nennt sich „Hildesheimer bunte Mischung“.

Eröffnung um 10 Uhr auf dem Angoulêmeplatz

Mittlerweile stehen auch weitere Details zum Programm und Zeitplan fest. Eröffnet wird die Meile der Demokratie, die sich bis zum Huckup erstreckt, um 10 Uhr auf dem Angoulêmeplatz. Bis 16 Uhr können die Besucherinnen und Besucher durch die Stadt ziehen, einen Halt an Infoständen einlegen, der Musik lauschen, ihrer Kreativität freien Lauf lassen oder selbst aktiv werden. Die Robert-Bosch-Gesamtschule initiiert um 11.55 Uhr einen Flash-Mob: Möglichst viele Wecker sollen dann zu hören sein – angelehnt an die Redewendung, dass es fünf vor zwölf ist. Für Musik sorgen die Chorgruppe Groß Düngen, die Chorallen, der Internationale Chor und das Gesangstrio des Forums Heersum.

„Auch die Geschäfte drumherum sind eingeladen, mitzumachen.“ Angemeldet wurden rund 500 Besucherinnen und Besucher. „Wir sind gespannt, wie die Premiere laufen wird, aber natürlich hängt das auch vom Wetter ab“, sagt Will. Es soll eine inklusive und familienfreundliche Veranstaltung werden, die sich in das Stadtbild einfügen soll, „wir werden hier nichts blockieren“, betont Will.

Unter anderem beteiligen sich auch die Universität und die HAWK an der Aktion: „Gerade Hochschulen sind immer Orte einer freiheitlich-demokratischen Ordnung und des friedlichen und sachlichen Diskurses. Wir müssen uns daher offen und energisch gegen Kräfte stellen, die Hass, Hetze und Ausgrenzung betreiben und letztlich nicht weniger als Massenvertreibungen und die Zersetzung unserer Demokratie planen“, sind sich die beiden Präsidenten May-Britt Kallenrode und Marc Hudy einig.

Infos zum Programm und die Übersicht über die einzelnen Standorte:


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