Einschränkung für Straßenverkehr

Sanierung der B243-Umleitung im Kreis Hildesheim beginnt: Die wichtigsten Antworten

Heinde - Im Landkreis Hildesheim stehen in den kommenden Woche gleich mehrere Sanierungen an – und Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Sperrungen einstellen. Wann geht es wo los? Und welche Umleitungen gelten? Die HAZ gibt Antworten.

Im Landkreis Hildesheim startet am 19. August eine Sanierung – es ist nicht die einzige Baustelle, auf die sich Verkehrsteilnehmer einstellen müssen. Foto: Jan Woitas/dpa (Symbolbild)

Heinde - Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen müssen sich in den kommenden Monaten im Landkreis Hildesheim auf Sperrungen und Umwege einstellen, denn unter anderem auf der Bundesstraße 243 stehen Bauarbeiten bevor. Ehe es aber dort losgeht, beginnen ab dem heutigen Montag, 19. August, noch andernorts Sanierungen – und damit auch Einschränkungen für den Straßenverkehr.

Wo wird ab dem 19. August saniert?

Ab dem 19. August beginnen Bauarbeiten auf der Landesstraße 492 zwischen Groß Düngen und Heinde.

Warum wird dort saniert?

Die Strecke ist die offizielle Umleitung, sobald die Sanierung auf der Bundesstraße 243 beginnt – dann soll der Verkehr nämlich über Groß Düngen, Heinde und die Bundesstraße 6 nach Hildesheim geführt werden – beziehungsweise in umgekehrter Fahrtrichtung dann aus Hildesheim hinaus. Damit diese Umleitungsstrecke das größere Verkehrsaufkommen bewältigen kann, müssen Teile davon nun erst einmal in Schuss gebracht, also saniert, werden. In schlechtem Zustand ist besonders die Ortsdurchfahrt von Heinde.

Was wird dort gemacht?

Weil es auf der Strecke zahlreichen Schäden gibt, müssen diese ausgebessert werden. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr spricht von einer großflächigen Sanierung.

Welche Einschränkungen gibt es dann?

Während der Sanierung wird die Hauptstraße in Heinde ab dem 19. August abschnittsweise voll gesperrt. Die Anlieger sollen ihre Grundstücke an der Hauptstraße während der Bauarbeiten durchgehend erreichen können. Der Busverkehr werde „weitestgehend aufrechterhalten“, so die Straßenbaubehörde.

Größere Verkehrsbehinderungen wird es von Freitag, 30. August, bis voraussichtlich Montag, 2. September, geben. Denn über dieses Wochenende wird in Groß Düngen der Knotenpunkt auf der Bundesstraße 243 gesperrt, an dem die Landesstraße in Richtung Heinde abzweigt.

Welche Umleitung gibt es?

Während der Sperrung der Heinder Hauptstraße führt die Umleitung dann zwischen Groß Düngen und der B 6 über die Orte Klein Düngen, Hockeln und Heersum.

Während des Wochenende vom 30. August bis zum 2. September ist nicht nur die L 492, sondern auch die B 243 gesperrt. Die Umleitung für den Durchgangsverkehr führt ebenfalls über die genannten Dörfer und dann weiter zur Bundesstraße 6.

Wie lange dauert diese Sanierung?

Die Sanierung der Landesstraße 492 soll Mitte September abgeschlossen sein – Verzögerungen, zum Beispiel durchs Wetter, sind laut der Straßenbaubehörde allerdings ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

Wann beginnt dann die Sanierung auf der B243?

Wenn die Arbeiten in Heinde und Groß Düngen Mitte September fertig sind, soll sich die Sanierung der Bundesstraße 243 nahtlos anschließen, so die Planung der Landesbehörde. Auf der B243 sei in dem betroffenen Abschnitt dringend eine grundhafte Sanierung nötig. Die Umleitung verläuft während der gesamten Bauzeit von Groß Düngen über Heinde zur Bundesstraße 6, dort bis zum Berliner Kreisel in Hildesheim und weiter auf der Kaiserstraße und Schützenallee zur Einmündung der B 243 auf die B 1.

Welche weiteren Baustellen stehen im Landkreis bevor?

Saniert wird auch noch die Landesstraße 485 bei Sibbesse – und das zum Teil während der Sanierung der Bundesstraße 243: Bei Sibbesse startet die Sanierung am 26. August, auf der B243 voraussichtlich eben Mitte September. Beide Projekte dauern bis November.

Die Umwege, vor allem für Pendlerinnen und Pendler aus dem Raum Sibbesse in Richtung Hildesheim werden aber nicht so lang wie zunächst befürchtet. Die Fahrten müssen nicht rechts oder links um den Hildesheimer Wald herumführen. Das liegt daran, dass eine entscheidende Abzweigung offen bleibt – nämlich die zwischen Sibbesse und Rotem Berg in Richtung Möllensen und Gronau. Sie habe bei der Planung darauf geachtet, die Beeinträchtigungen so gut wie möglich zu reduzieren, so die Straßenbaubehörde.

Von Manuel Lauterborn und Thomas Wedig

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