Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist am Dienstag im Landkreis Hildesheim spürbar gestiegen. Der Wert liegt jetzt bei 108,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das geht aus den am Dienstagvormittag veröffentlichten Daten des Landesgesundheitsamtes hervor.
Ende vergangener Woche hatte der Wert für einige Tage unter der kritischen 100er-Marke gelegen, am Montag war er minimal darüber geklettert. Am Dienstag vermeldete das Land mit 29 neuen Infektionsfällen im Kreis Hildesheim zwar eine eher moderaten Anzahl – allerdings hatte es am Dienstag vergangener Woche, der nun aus der Wertung fällt, besonders wenige neue Fälle gegeben. Morgen könnte die Inzidenz im Landkreis Hildesheim aber schon wieder fallen, wenn sich die Zahl der neuen Fälle auf einem ähnlichen Niveau bewegt wie jetzt am Dienstag.
In Hannover niedriger
Bezogen auf ganz Niedersachsen ging die Sieben-Tage-Inzidenz leicht zurück, der Durchschnittswert fiel von 103,0 auf 101,9. Einen Tag vor den Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder über die Corona-Regeln für Dezember ist die Inzidenz damit aber immer noch weit höher als Anfang November angestrebt – auch wenn sie sich merklich stabilisiert hat.
In der Region Hannover liegt der Inzidenzwert jetzt mit 107,3 unter dem Hildesheimer Level. Im Landkreis Peine sind es 123,1, im Kreis Wolfenbüttel fiel die Inzidenz sogar unter die markante 50er-Marke und liegt nun bei 46,8.
Oberhalb einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 wechseln Schulen automatisch in das sogenannte Szenario B mit geteilten Klassen und Lerngruppen, wenn das Gesundheitsamt für mindestens eine ganze Klasse oder Gruppe Quarantäne anordnet.
