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Corona im Kreis Hildesheim: Sieben-Tages-Inzidenz überschreitet Grenzwert

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tages-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist auf 38,8 gestiegen. Ab Freitag gelten schärfere Regeln.

Immer mehr Labortests auf das Coronavirus fallen positiv aus - auch im Landkreis Hildesheim. Foto: Georg Hochmuth/dpa

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tages-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat am Donnerstag im Landkreis Hildesheim den kritischen Wert von 35 überschritten und liegt jetzt bei 38,8. Das geht aus am Vormittag veröffentlichten Daten des Landesgesundheitsamtes hervor. Daraus ergeben sich neue, strengere Vorgaben für die Bevölkerung.

Welche Daten gelten?

Da die Daten zu unterschiedlichen Uhrzeiten erhoben werden, weichen die Zahlen des Landes und die vom Gesundheitsamt des Landkreises veröffentlichten Werte in der Regel voneinander ab, allerdings nicht massiv. So auch am Donnerstag: Das land meldete 33 Neuinfektionen, der Kreis 35. Aus den Landkreis-Zahlen ergibt sich sogar eine Sieben-Tages-Inzidenz von 41,3.

Welche Daten entscheidend sind, steht nach Angaben des Landkreises noch nicht fest. Bislang hatte die Kreisverwaltung für die Festlegung der Sieben-Tages-Inzidenz die Zahlen des Landes als „maßgeblich“ bezeichnet. Am Donnerstag erklärte sie auf HAZ-Anfrage: „Ob Grundlage die Statistikmeldung des Landes sein soll oder unsere eigenen gegebenenfalls auch später am Tag erhobenen positiven Laborbefunde, muss noch final geklärt werden.“

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