Meinung

Rainer Breda
Kommentar

Verkehrspolitik bleibt Streitpunkt in Hildesheim und wird 2026 Wahlkampthema

Hildesheim - Die Halbzeitbilanz der großen Ratsfraktionen im Hildesheimer Rat zeigt: Der Streit um die Verkehrspolitik wird auch in den nächsten zweieinhalb Jahren weitergehen und einer der Wahlkampfthemen 2026, meint HAZ-Redakteur Rainer Breda.

Stephan Lenz (SPD), Dennis Münter (CDU) und Ulrich Räbiger (Grüne.) Foto: Werner Kaiser

Hildesheim - Bis zur nächste Wahl dauert es zwar noch etwas, schließlich ist bei der laufenden Ratsperiode gerade Halbzeit. Doch schon jetzt zeichnet sich die Verkehrspolitik als eines der beherrschenden Wahlkampfthemen ab: Die CDU fühlt sich in ihrer Ablehnung des Kurses der Mehrheitsgruppe durch entsprechende Äußerungen von Bürgern bestärkt; SPD, Grüne und PARTEI wiederum dürfen sich angesichts der eindeutigen Fakten in Sachen Erderwärmung in ihrem Bemühen bestätigt fühlen, die Verkehrswende im Rahmen ihrer ohnehin begrenzten lokalen Möglichkeiten weiter voranzutreiben. Wenn es ihnen allerdings nicht gelingt, die Bürger dabei mitzunehmen, wird sich dieses Versäumnis in ihrem Wahlergebnis niederschlagen.

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