Kleine Geschenke

Weihnachtswunschbäume zugunsten von Kindern: Hier stehen sie demnächst in der Hildesheimer Innenstadt

Hildesheim - Ob es der traditionelle Weihnachtswunschbaum der Stadt Hildesheim ist, der große Geschenkebaum in der Arneken Galerie oder der ganz neue Neustädter Wunschbaum: Wer Kinder glücklich machen möchte, deren Familien es finanziell nicht leicht haben, hat jetzt jede Menge Gelegenheiten dazu.

Das Prinzip Wunschbaum ist einfach: Man nimmt eine der Karten vom Baum, erfüllt den darauf stehenden Wunsch – fertig. Foto: Werner Kaiser

Hildesheim - Gibt es in Hildesheim mehr Kinder mit Weihnachtswünschen oder mehr Wunscherfüller? Das wird sich bald zeigen, wenn wieder die Wunschbaumaktionen an mehreren Orten der Stadt starten, um möglichst viele Kinder zum Fest glücklich zu machen.

Der Klassiker ist natürlich auch diesem Jahr wieder die Wunschbaum-Aktion der Stadt Hildesheim. Ab Montag, 20. November, läuft der Countdown für 200 Wünsche, die auf kleine Karten geschrieben an einem Baum in der Tourist-Info am Marktplatz hängen. Sie stammen von Kindern, deren Eltern es finanziell nicht so gut geht – und auf jeder steht ein Geschenke-Wunsch im Wert von maximal 25 Euro. Wer einen davon erfüllen kann, kann sich einen Zettel nehmen, das Geschenk besorgen und im Foyer des Stadtbüros am Markt 2 abgeben. Am Donnerstag, 14. Dezember, übergibt Oberbürgermeister Ingo Meyer die Präsente bei einer Weihnachtsfeier an die Kinder der Kinder- und Jugendhäuser.

Der Neustädter Wunschbaum ist ganz neu dabei

Die Tourist-Information ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonnabend von 10 bis 15 Uhr. Wer mehr als 25 Euro geben möchte, sollte sich direkt an die städtischen Kinder- und Jugendhäuser wenden. Alle wichtigen Informationen finden sich auch auf den Wunschkarten selbst.

Ebenfalls im Wert von 25 Euro kann man Geschenke für die Kinder der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode kaufen. 50 Wunschzettel hat die Aktion Neustädter Wunschbaum zusammengetragen, die in diesem Jahr zu ersten Mal stattfindet. Am Sonntag, 10. Dezember, soll hier die Bescherung auf dem Stadtteil-Weihnachtsmarkt die Kinder auf ein frohes Fest einstimmen, wie Ramin Beckmann als Mitinitiator der Aktion erzählt.

Der Baum der Galeria Kaufhof ist Geschichte

Die Idee sei „spontan aus dem Wegfall des Wunschbaums von Galeria Kaufhof enstanden“ und „duch meine Mitstreiter Henner Lenfers und André Hermenau von der Initiative Neustadt direkt unterstützt“ worden, so Beckmann. Tatsächlich hatte es in dem Kaufhaus eine jährliche Weihnachtsgescheschenke-Aktion gegeben, doch nun ist seine Schließung für Ende Januar angesetzt.

Und dann ist da noch der Wunschbaum in der Arneken Galerie – eine Aktion des Vereins Queerbeet und inzwischen längst ein Klassiker. „Wie viele Wünsche bei uns landen, das hängt einfach vom Bedarf, der bei uns angemeldet wird“, sagt Andy Küster von Queerbeet. „Wir haben mal mit 50 angefangen, im letzten Jahr waren wir bei über 300.“ In diesem Bereich etwa wird der Umfang wohl auch in diesem Jahr liegen, schätzt Küster.

In der Arneken Galerie ist schon die Eröffnung ein kleines Fest

Fest steht in jedem Fall: Die Eröffnung des Arneken-Wunschbaumes findet am Samstag, 25. November statt. Und die soll selbst schon ein kleines, großes Fest werden. Von 11 bis 60 Uhr gibt es hier ein Kinderschminken saft Zuckerwatte, Luftballontieren und viel Druherum, die Geschenke können dann bis Mittwoch, 13. Dezember, abgegeben werden – bevor am Samstag, 16. Dezember, der Weihnachtsmann in die Arneken Galerie kommt und sie von 12 bis 15 Uhr an die Kinder verteilt.

  • Hildesheim
  • Hildesheim
Anmerkung zum Artikel

Sie haben einen Fehler im Artikel gefunden? Oder haben Sie weitere Informationen zu dem Thema für uns? Dann teilen Sie uns diese gerne mit.