Daten vom Gesundheitsamt

Weniger Corona-Infizierte im Kreis Hildesheim – mehr Patienten in stationärer Behandlung

Kreis Hildesheim - Die Zahl der aktuellen Corona-Fälle im Kreis Hildesheim nimmt am Dienstag ab. In Krankenhäusern und Reha-Kliniken liegen allerdings mehr Infizierte als am Vortag.

Weniger Menschen als am Montag gelten im Kreis Hildesheim als Corona-infiziert – allerdings liegen mehr im Krankenhaus. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Am Dienstag meldet der Landkreis Hildesheim mit Stand 7.30 Uhr zehn neue Corona-Fälle in der Region. Weniger gab es zuletzt am 16. November. Das war allerdings ebenfalls ein Dienstag – und dienstags ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen häufig deutlich geringer als an den anderen Wochentagen. Über die Weihnachtstage hatten sich nach Angaben des Landkreises 131 Menschen neu infiziert.

Die Zahl der Infizierten sinkt am Dienstag von 704 auf 639, weil 75 ehemals positiv Getestete nun als genesen gelten. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage angibt, verringert sich ebenfalls. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert am Dienstag mit 111,4 an. Experten warnen allerdings vor einem massiven Anstieg spätestens ab Januar durch die Omikron-Variante, die nun erstmals auch im Landkreis Hildesheim nachgewiesen wurde.

Zahl der Infizierten im Krankenhaus höher

Die Zahl der Corona-Infizierten, die in Krankenhäusern und Reha-Kliniken behandelt werden, steigt um zwei Patienten auf 43 an. Diese Zahl umfasst nach Angaben des Gesundheitsamtes alle Einwohner von Stadt und Landkreis, die wegen Corona in einem Krankenhaus behandelt werden oder in einer Reha-Klinik aufgenommen sind und aktuell infiziert sind. Und zwar unabhängig vom Standort der Klinik, auch Betroffene in Häusern außerhalb des Landkreises zählen in dieser Statistik mit.



Auf der Intensivstation in einem der vier Krankenhäuser in Stadt und Landkreis liegen nach Angaben des DIVI-Intensivregisters sieben statt acht Patientinnen und Patienten mit Corona. Davon werden vier beatmet, eine Person mehr als am Montag. Diese Statistik berücksichtigt aber ausschließlich Betroffene, die im Landkreis Hildesheim behandelt werden – unabhängig von ihrem Wohnort. Corona-Patienten aus dem Kreis Hildesheim, die in Kliniken außerhalb des Kreisgebiets wie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) oder der Universitätsmedizin Göttingen behandelt werden, sind von diesen Daten nicht erfasst.

Weniger in Quarantäne

Weniger Menschen müssen in häuslicher Quarantäne bleiben, die Zahl der Personen sinkt von 798 auf 717. Auch in allen Altersgruppen gibt es geringere Infizierten-Zahlen als am Vortag, dennoch gibt es weiter die meisten Fälle unter den Zehn- bis 19-Jährigen (112). Darauf folgen die Null- bis Neunjährigen mit 105 Fällen.

So verteilen sich die Corona-Fälle auf Stadt und Landkreis

294 Corona-Infizierte leben im Hildesheimer Stadtgebiet. Davon 53 im Postleitzahlengebiet 31134 (-6 im Vergleich zum Montag), 64 in 31135 (-7), 78 in 31137 (-10), 51 in 31139 (-1) und 48 in 31141 (+4).



Die restlichen Corona-Fälle verteilen sich folgendermaßen auf den Landkreis: 35 in Alfeld (-8), 13 in Algermissen (unverändert), 27 in Bad Salzdetfurth (-3), 32 in Bockenem (-3), 22 in Diekholzen (unverändert), 10 in Elze (-1), 11 in Freden (unverändert), 24 in Giesen (-4), 19 in Harsum (-1), 9 in Holle (unverändert), 16 in Lamspringe (-1), 22 in der Samtgemeinde Leinebergland (-5), 14 in Nordstemmen (-3), 64 in Sarstedt (-11), 14 in Schellerten (-1), 6 in Sibbesse (-1) und 7 in Söhlde (-3).

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