Kreis Hildesheim - Auf einen schwülen Vormittag folgte am Sonntag ein Nachmittag mit Gewitter: Der Deutsche Wetterdienst, kurz DWD, hat eine Unwetterwarnung herausgegeben. Demnach treten in der Zeit zwischen 16 und 19 Uhr schwere Gewitter im Kreis Hildesheim auf, hieß es. Bereits gegen 18 Uhr gab es aber Entwarnung, die Warnung wurde wieder aufgehoben.
Die Warnung entsprach der Stufe 3 von 4. Die Gewitter zogen von Südwesten auf, so der DWD. Dabei kann es Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 75 Stundenkilometer sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen um 25 Liter pro Quadratmeter pro Stunde geben, außerdem ist Hagel möglich.
Gefahr bestehe durch Blitzschlag, einzelne herabstürzende Äste und umherfliegende Gegenstände. Außerdem könne es zu vereinzelten, raschen Überflutungen von Straßen und Unterführungen kommen. Auf den Straßen ist Aquaplaning realistisch, außerdem kann es zu Hagelschlag kommen.
Die Tipps des Wetterdiensts
Der DWD empfahl, sich während des Gewitters drinnen aufzuhalten und den Aufenthalt im Freien zu vermeiden oder sich Schutz zu suchen. Gewässer sollten ebenfalls gemieden werden, frei stehende Objekte sollten gesichert werden. Bei Zelten und Abdeckungen empfiehlt es sich, diese zu befestigen. Wer im Freien unterwegs ist, sollte auf herabfallende Gegenstände wie Äste achten. Im Verkehr rät der DWD, sein Fahrverhalten anzupassen und überflutete und gefährdete Abschnitte zu meiden, dazu zählen zum Beispiel Unterführungen.
Zeitgleich zur Gewitterwarnung gilt darüber hinaus eine Warnung vor Hitze – insbesondere im Stadtgebiet von Hildesheim, heißt es vom Wetterdienst. Sie gilt noch bis 19 Uhr.
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