Ende der Umleitungen

Wieder freie Bahn auf dem Roten Berg

Diekholzen - Erleichterung in Diekholzen: Die Vollsperrung soll am Mittwoch aufgehoben werden.

Patrick Seitz und Thomas Siekmeier erledigen die letzten Markierungsarbeiten auf dem Roten Berg. Heute soll alles fertig sein. Foto: Burghard Neumann

Diekholzen - Freie Fahrt über den Roten Berg und durch Diekholzen gibt es voraussichtlich ab Mittwoch, 27. November. Das war nur eine der guten Nachrichten, die Diekholzens Bürgermeisterin Birgit Dieckhoff-Hübinger (CDU) zur Bürgerversammlung mitgebracht hatte. Rund 30 Besucher kamen zum alljährlichen Plausch über Dorfangelegenheiten und zur Aussprache über Themen, die den Diekholzenern auf der Seele brennen, in das Gasthaus Jörns.

„Aktuell laufen die Markierungsarbeiten“, sagte die Bürgermeisterin am Montagabend mit Blick auf den Stand der Bauarbeiten. Zudem lobte sie die Koordination der am Bau beteiligten Firmen, die es ermöglicht hätten, dass die Anwohner so wenig Einschränkungen wie möglich hatten.

Umleitungen und Staus

Trotzdem mussten die Bürger während der Bauphase etliche Umleitungen in Kauf nehmen. Auf der Kegelbahn – wo das Treffen stattfand – war die Erleichterung über das absehbare Ende der Bauarbeiten zu spüren.

Seit dem 18. November fahren zumindest die Busse schon wieder nach Plan. Allerdings war die Geduld der Diekholzener lange auf die Probe gestellt. So war erst im Oktober bekannt geworden, dass die Sperrung zwischen ihrer Ortschaft und Sibbesse in die Verlängerung geht. Denn neben den Umleitungen plagten viele Pendler aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auch noch die Staus.

Wann wird der Rest saniert?

In der Fragerunde erkundigte sich ein Einwohner dann später, ob auch die Strecke in Richtung Hildesheim zum Heidekrug saniert werde. Der Zustand der Landesstraße lasse in dem Abschnitt ebenso zu wünschen übrig wie die jetzt sanierte weiterführende Trasse in Richtung Roter Berg. Auch auf dem Teilstück habe die letzte Sanierung wie auf dem nun erneuerten Teil vor rund 30 Jahren stattgefunden. Dieckhoff-Hübinger sagte: „Dazu habe ich noch nichts gehört.“

Auch andere Verkehrsthemen spielten in der Versammlung eine zentrale Rolle. So hoffen die Diekholzener, dass im Zuge der Erschließung des neuen Baugebietes auf dem Gelände der ehemaligen Lungenklinik auch ein Kreisel gebaut wird. Die Bürgermeisterin erklärte, dass es das Ziel der Gemeinde sei, den Kreisel mit in die Planungen einzubeziehen.

„Situation ist unübersichtlich“

Allerdings müsse das Projekt letztlich auch vom Land abgesegnet werden, weil der Kreisel die Landesstraße betreffe. „Die Verkehrssituation dort ist aber bereits jetzt unübersichtlich“, sagte Dieckhoff-Hübinger. Daher habe die Gemeinde große Hoffnung, mit ihrem Anliegen erfolgreich zu sein.

Einwohner Thomas Schindler schlug vor zu prüfen, ob die Verlängerung des Alten Weges gepflastert werden könne. Es sei zumindest sinnvoll, ihn zu befestigen. Der Weg werde von vielen Hundebesitzern zum Gassi-Gehen genutzt. Andere Bürger fragten sich allerdings, ob eine Versiegelung des Weges Sinn ergebe.

Kristof Josewski regte an zu prüfen, ob nach dem Erneuern der Fahrbahn-Decke auf der Marienburger Straße die Fahrgeräusche nicht viel zu laut seien. Er sei dort zwar nicht direkt ein Anwohner, habe aber auch wie einige Anlieger wahrgenommen, dass die Reifen ein lauteres Geräusch machen als auf anderen Straßenoberflächen.

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