Fassadensanierung

Zu Weihnachten wieder freien Blick auf Hildesheims Zuckerhut?

Hildesheim - Rechtzeitig vor Weihnachten sollten die Arbeiten an einem bekannten Fachwerkgebäude in Hildesheim fertig sein. Nun steht fest, ob das klappt.

Das Gerüst am Umgestülpten Zuckerhut in Hildesheim soll in wenigen Tagen entfernt werden. Foto: Julia Moras

Hildesheim - Bis Weihnachten, so hatte es Helmut Marhauer versprochen, werde das Gerüst am Umgestülpten Zuckerhut verschwunden sein. Und der Geschäftsführer der Kaiserhausstiftung, Heinz Geyer – ihr gehört das kuriose Fachwerkhaus am Andreasplatz – wird sein Wort halten. Die Fassadensanierung sei abgeschlossen, für Mittwoch und Donnerstag der Abbau des Gerüsts vorgesehen, sagte Marhauer jetzt der HAZ auf Anfrage.

Der ursprüngliche Zuckerhut war 1509 errichtet worden, das Gebäude wurde bei einem Luftangriff im März 1945 zerstört. Auf Initiative des Hildesheimer Architekten Heinz Geyer entstand 2010 ein neuer Zuckerhut. In dessen Fassade war in den vergangenen Jahren Feuchtigkeit eingedrungen, eine Hildesheimer Tischlerei und ein Malerfachbetrieb haben die Schäden seit Anfang November beseitigt und neuen vorgebeugt.

Tauben bereiten der Stiftungan dem Gebäude Probleme

Im Zuge der Arbeiten habe auch eine verstopfte Dachrinne gesäubert werden müssen, berichtet Marhauer – die Verunreinigung sei durch Taubenkot entstanden. Die Tiere machten dem Gebäude ohnehin zu schaffen: Um sie fernzuhalten, seien die Metallspitzen an den Fenstern erneuert und ergänzt worden. „Auch die untere Reihe hat nun Taubenspikes“, sagt Marhauer.

Er hatte die Kosten für die Arbeiten im Vorfeld mit rund 30 000 Euro angegeben; dabei sei es in etwa geblieben. Ein Teil des Betrags war schon vorab durch eine größere Spende gedeckt. Im Zuge der Sanierung sei eine weitere Spende in einem hohen dreistelligen Bereich eingegangen, freut sich Marhauer.

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