Hildesheim - Der Landkreis Hildesheim meldet zwei weitere Personen, die infolge ihrer Corona-Infektion verstarben. Dabei handelt es um zwei Männer im Alter von 45 und 54 Jahren. Seit Beginn der Pandemie sind damit nun 202 Personen im Zuge von Corona gestorben.
Nach Angaben des Landkreises (Stand 8.15 Uhr) gelten am Montag 1068 Personen als infektiös. Das sind elf weniger als noch am vorherigen Freitag, als die Coronazahlen zuletzt gemeldet wurden. 217 Menschen haben sich über das Wochenende neu infiziert. Das sind 154 Personen mehr als noch am Freitag, aber 82 weniger als am Montag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt dennoch zum Wochenbeginn im Kreis Hildesheim. Der Kennwert liegt laut Robert-Koch-Institut bei 207,6.
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226 Menschen mehr gelten im Vergleich zu Freitag als genesen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 1111 Einwohner und Einwohnerinnen aus dem Kreis Hildesheim. Auch hier sinkt die Zahl im Vergleich zum Freitag (1258).
Nach Angaben des Landkreises werden derzeit 44 Corona-Infizierte in Krankenhäusern und Reha-Kliniken behandelt – einer mehr als am Freitag. Diese Zahl umfasst nach Angaben des Gesundheitsamtes alle Einwohner von Stadt und Landkreis, die wegen Corona in einem Krankenhaus behandelt werden oder in einer Reha-Klinik aufgenommen sind und aktuell infiziert sind. Und zwar unabhängig vom Standort der Klinik, auch Betroffene in Häusern außerhalb des Landkreises zählen in dieser Statistik mit.
17 Corona-Patienten auf der Intensivstation
Von 71 verfügbaren Intensivbetten in der Region Hildesheim sind derzeit laut DIVI-Intensivbettenregister 61 belegt. Davon handelt es sich in 17 Fällen um Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Fünf dieser Corona-Patienten werden aktuell invasiv beatmet. Diese Statistik berücksichtigt aber ausschließlich Betroffene, die im Landkreis Hildesheim behandelt werden – unabhängig von ihrem Wohnort. Corona-Patienten aus dem Kreis Hildesheim, die in Kliniken außerhalb des Kreisgebiets wie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) oder der Universitätsmedizin Göttingen behandelt werden, sind von diesen Daten nicht erfasst.
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Der Blick auf die Altersstrukturen der Infizierten macht weiterhin deutlich, dass besonders Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren, aber auch Menschen zwischen 50 und 59 betroffen sind. Insgesamt 177 10- bis 19-Jährige gelten derzeit als infektiös. Das sind zehn mehr als am Freitag. Bein den 50- bis 59-Jährigen beläuft sich die Zahl der Infektiösen auf derzeit 151. Hier sinkt die Zahl der betroffenen Menschen im Vergleich zu Freitag (165 infizierte Personen).
Die Lage in Stadt und Kreis Hildesheim
Im Stadtgebiet verteilt sich die Zahl der Infektiösen nach Postleitzahlen und im Vergleich zum Freitag wie folgt: In 31134 sind 107 (-2) Menschen infektiös, in 31135 sind es 96 (+7), in 31137 sind es 95 (+4), in 31139 sind es 95 (+3) und in 31141 52 (-5).
Der Lage in den einzelnen Gemeinden gestaltet sich so: Alfeld 75 (+10), Algermissen 22 (-4), Bad Salzdetfurth 52 (-10), Bockenem 24 (-7), Diekholzen 18 (+1), Elze 16 (-2), Freden 10 (-5), Giesen 23 (+5), Harsum 91 (-4), Holle 6 (-7), Lamspringe 7 (unverändert), Samtgemeinde Leinebergland 50 (+8), Nordstemmen 28 (-1), Sarstedt 86 (-4), Schellerten 73 (-3), Sibbesse 16 (+3) und Söhlde 26 (+2).
