Ausbreitung des Coronavirus

Hildesheims Corona-Inzidenz fällt klar unter 20 – fünf Kreise in Niedersachsen bei 0,0

Kreis Hildesheim - Das RKI nennt am Mittwoch einen Kennwert von 17,4 – das ist der drittbeste Wert in diesem Jahr. Bundesweit gingen die Zahlen weiter deutlich zurück.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist am Mittwoch im Kreis Hildesheim erneut merklich gesunken. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Hildesheim ist am Mittwoch auf den niedrigsten Wert seit mehr als zwei Wochen gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwochmorgen einen Wert von 17,4, am Dienstag waren es noch 20,3 gewesen. Für den Kreis Hildesheim ist es der drittniedrigste Wert in diesem Jahr: Nur am 30.und 31. Mai lag die Inzidenz noch etwas tiefer.

Dass Hildesheim zum frühesten möglichen Zeitpunkt die neuen Lockerungen, die das Land Niedersachsen möglichst bald für dauerhafte Inzidenzen unter 10,0 einführen will, umsetzen darf, ist unwahrscheinlich. Zumindest dann, wenn dafür wie zuletzt bei Lockerungsschritten eine Unterschreitung an fünf Werktagen hintereinander nötig ist. Doch nachdem der Wert zuletzt lange oberhalb von 20 schwankte, während er in allen Nachbarkreisen deutlich niedriger lag, hat sich die Corona-Lage seit Wochenbeginn deutlich verbessert.

Tiefstände in Hannover und Peine

Damit folgt die Entwicklung im Kreis Hildesheim wieder dem Bundes- und Landestrend. Die deutschlandweite Durchschnitts-Inzidenz fiel am Mittwoch wieder, sogar ungewöhnlich deutlich, von 15,5 auf 13,2, der Kennwert für Niedersachsen ging von 8,5 auf 7,4 zurück. Fünf Landkreise im Bundesland haben jetzt Inzidenzwerte von 0,0, also keine Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen: Ammerland, Friesland, Wesermarsch, Helmstedt und Lüchow-Dannenberg.

In der Region Hannover fiel die Inzidenz am Mittwoch von 11,8 auf 10,9. Im Kreis Peine sank der Kennwert von 5,9 auf 3,0, in Salzgitter sogar von 7,7 auf nur noch 1,9. Das sind alles Tiefstwerte für dieses Jahr. Im Landkreis Wolfenbüttel fiel die Inzidenz mit 7,5 (Vortag: 13,4) wieder klar unter 10,0.

In Goslar sank der Kennwert von 2,2 auf 0,7, in Hameln-Pyrmont von 4,0 auf 3,4. Im Landkreis Holzminden stieg der Kennwert hingegen von 7,1 auf 12,8. Im Kreis Northeim fiel die Inzidenz erneut leicht von 12,1 auf 10,6.



Neun Landkreise bei 0,0

Mit Sachsen (8,3) liegt jetzt ein sechstes Bundesland nach Mecklenburg-Vorpommern (4,3), Brandenburg (6,0), Sachsen-Anhalt (5,2) und Schleswig-Holstein (7,0) und Niedersachsen unter 10,0. Die höchste Inzidenz hat jetzt das Saarland (19,4).

Bundesweit stieg die Zahl der Landkreise mit Inzidenzen von 0,0 von neun auf zehn – die Hälfte davon liegt in Niedersachsen. Die höchste Inzidenz hat weiter die bayerische Stadt Schweinfurt mit 84,2.

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