Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist im Landkreis Hildesheim am Sonntag weiter gefallen und liegt nun laut Robert-Koch-Institut nur noch bei 6,5. Am Samstag war sie mit 7,6 erstmals unter den wichtigen Grenzwert von 10,0 gesunken.
Größere Öffnungsschritte sind erst vorgesehen, wenn die Inzidenz dauerhaft unter 10,0 liegt. Doch zwei Lockerungsschritte gibt es schon dieser Tage: Seit Samstag dürfen sich zehn Personen aus zehn statt aus drei verschiedenen Haushalten treffen. Zugehörige Kinder bis 14 Jahren sowie doppelt Geimpfte und Genesene können zusätzlich dabei sein.
Lockerung ab Montag
Von Montag an fällt zudem die Maskenpflicht auf Parkplätzen weg, zum Beispiel vor Supermärkten. In den Geschäften selbst gilt die Maskenpflicht aber weiter. Diese beiden Lockerungen sind in der neuen Verordnung auch für Landkreise vorgesehen, die Inzidenzen zwischen 10,0 und 35,0 aufweisen.
Am Montag treten zudem neue Lockerungen für Kreise mit dauerhaften Inzidenzen unter 10,0 in Kraft. Wie inzwischen gewohnt muss ein Grenzwert an fünf Werktagen in Folge unterschritten werden, damit die entsprechenden Lockerungen greifen – am übernächsten Tag nach dem fünften Werktag unter 10,0. Für den Landkreis Hildesheim heißt das, dass die weitergehenden Lockerungen für Inzidenzen unter 10,0 frühestens am Samstag, 26. Juni, greifen können.
Bundesweiter Rückgang
Auch der bundesweite Durchschnittswert ist am Sonntag weiter gefallen und liegt nun bei 8,8 (Vortag: 9,3), auch das ist ein neuer Tiefstwert. Für Niedersachsen fiel der Durchschnittswert von 5,2 auf 4,9.
In der Region Hannover lag die Inzidenz am Sonntag auf dem Tiefstwert von 7,1, (Vortag: 8,0). Im Kreis Peine liegt der Kennwert bei 3,0, dort sind die Bedingungen für die nächsten Lockerungsschritte wie in der Mehrzahl der niedersächsischen Kreise bereits ab Montag bereits erfüllt.
Goslar bleibt bei Null
Im Landkreis Goslar liegt die Inzidenz weiter bei Null. In Salzgitter bei 3,8, im Kreis Wolfenbüttel bei 8,4, in Hameln-Pyrmont bei 5,4, in Northeim bei 3,0. Im Landkreis Holzminden liegt die Inzidenz unverändert bei 19,9 und damit ungewöhnlich hoch.
Bundesweit haben weiter acht Landkreise Inzidenzwerte von 0,0. Darunter ist neben Goslar mit Lüchow-Dannenberg ein weiterer Landkreis aus Niedersachsen.
