Hochinzidenzkommune

Corona-Inzidenz im Kreis Hildesheim steigt auch am Montag weiter

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auch am Montag an – auf 113,8. Der Landkreis berät im Laufe des Tages darüber, welche Maßnahmen nun für Hildesheim als Hochinzidenzkommune ergriffen werden.

Am Dienstag müssen die meisten Läden in der Arneken Galerie wieder schließen. Foto: Julia Moras

Kreis Hildesheim - Auch am Montag erhöht sich die Hildesheimer Sieben-Tage-Inzidenz, die die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt. Sie steigt von 110,2 auf 113,8. Die Aussicht, dass Hildesheim schnell wieder den Status der Hochinzidenzkommune verlieren könnte, besteht derzeit also eher nicht. Am Samstag hatte der Landkreis den Kreis Hildesheim mit Wirkung zum 30. März offiziell zur Hochinzidenzkommune erklärt, weil die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 100 lag.

Welche schärferen Maßnahmen genau die Menschen im Kreis Hildesheim nun erwarten, soll sich im Laufe des Tages herausstellen. „Am Montag wird sich der Stab treffen und mögliche Maßnahmen aufgrund der neuen Verordnung besprechen“, teilte Kreissprecherin Birgit Wilken am Sonntag auf HAZ-Nachfrage mit.



In ganz Niedersachsen erhöht sich die Inzidenz ebenfalls, von 118,0 auf 119,2. In der Region Hannover hat sich die Lage leicht verbessert: Hier fiel der Wert von 150,2 auf 144,1.

Im Kreis Peine wiederum spitzt sich die Lage weiter zu. Hier steigt die Sieben-Tage-Inzidenz noch einmal deutlich von 164,7 auf 169,9 an.

Im gesamten Bundesland hat Salzgitter mit 226,3 weiterhin den höchsten Wert. Auch hier hat sich die Sitaution verschlechtert: Am Sonntag lag die Corona-Inzidenz noch bei 215,7. Northeim hat mit 40,1 die derzeit niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen.

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