Hildesheim - Bis zu 25 Kommunen in Niedersachsen sollen „sichere Zonen“ bekommen, in denen Geschäfte trotz hoher Inzidenzzahlen möglich ist. Hildesheim hat nun bekannt gegeben, welchen Teil der Stadt die Bewerbung vorsieht.
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Es ist, von vielen erwartet und naheliegend, die Innenstadt inklusive der gesamten Fußgängerzone. Der geplante Bereich erstreckt sich vom Hauptbahnhof im Norden bis zum Neustädter Markt im Süden sowie von der Kardinal-Bertram-Straße/Bischof-Janssen-Straße im Westen und der Zingel/der Bahnhofallee im Osten. Die Stadt hat die Bewerbung fristgerecht vor Mittwoch, 18 Uhr, beim Land eingereicht.
Drei weitere Testzentren vorgesehen
Neu in der Bewerbung ist zudem, dass neben dem Corona-Testzentrum auf der Lilie, das bereits in Betrieb ist, drei weitere Testzentren in der „sicheren Zone“ geplant sind: am Hindenburgplatz, am Bahnhofsplatz und bei oder in der Arneken Galerie.
„Hildesheim hat als Oberzentrum mit einer für Niedersachsen vergleichsweise weit vorangeschrittenen Test-Infrastruktur und einer Inzidenz von aktuell unter 100 aus unserer Sicht beste Voraussetzungen für eine Modellkommune“, erklärt Hildesheims Oberbürgermeister Ingo Meyer. „Aus unserer Sicht kann das Modellprojekt einen wichtigen Beitrag dazu leisten, unsere Innenstadt trotz der anhaltenden Pandemie so schnell wie möglich wiederzubeleben und natürlich ist ein sicheres Einkaufen oder ein sicherer Restaurantbesuch wichtig für viele Menschen unserer Stadt nach all den Entbehrungen der vergangenen Monate. Daher hoffen wir auf einen Zuschlag!“ Gastronomen und Händler aus Hildesheim sehen die Bewerbung als Modellkommune allerdings differenziert.
Welche Kommunen aus Niedersachsen den Zuschlag bekommen, will das Land nach derzeitiger Planung am Ostersamstag verkünden.
