Zuwachs im Puls

Der neue Quartiersmanager des Hildesheimer Bernward-Viertels: Gregor Pellacini arbeitet am Angoulêmeplatz

Hildesheim - Die Straßen um den Bahnhof bieten jede Menge Möglichkeiten zur Nutzung und Gestaltung. Davon ist Gregor Pellacini, der neue Quartiersmanager im Bernward-Viertel, überzeugt. An seinem Arbeitsplatz im Puls mit Blick auf den Angoulêmeplatz erzählt er von seinen Plänen.

Er will sein Viertel weiter voranbringen: Gregor Pellacini ist der neue Quartiersmanager, hier am Angoulémeplatz. Foto: Kathi Flau

Hildesheim - Er ist der neue Quartiersmanager im Bernward-Viertel: Gregor Pellacini hat seinen Arbeitsplatz im Puls bezogen – passenderweise mit Blick auf den Angoulêmeplatz, der von nun auch ein Mittelpunkt seiner Tätigkeit sein wird. Denn als Quartiersmanager hat Pellacini vor allem die Entwicklung und Weiterentwicklung des Areals im Blick, und die ist hier auf dem Platz in der jüngeren Vergangenheit mit dem Kulturzentrum Puls auf der einen und dem Eiscafé Hilde auf der anderen Seite bereits ziemlich gut sichtbar geworden.

Und so soll es weitergehen, das ist Pellacinis Ziel, der eigentlich aus Hamburg kommt, dann aber in Hildesheim unter anderem Kulturpolitik studierte. Die Inhalte dieses Studiums, also das Möglichmachen von Kultur, die hat er bereits in vielen Projekten und Mitarbeiten erprobt, unter anderem gehört er dem Leitungsteam von „Ab hier Kultur“ an, dem Alumninetzwerk der kulturwissenschaftlichen Studiengänge an der Universität Hildesheim.

Kultur, das ist nicht nur bildende Kunst und Theater

„Ich bin aber im Laufe meiner Tätigkeiten immer mehr dahingekommen, die Vermittlung von Möglichkeiten nicht nur auf einen künstlerischen Bereich anzuwenden, sondern auf einen viel größeren Kulturbegriff“, sagt Pellacini. Auf einen also, der das Stadtleben in all seinen Facetten, Veranstaltungen, die Gestaltung von Plätzen oder Fassaden und noch vieles mehr umfassen kann. Insofern, sagt der neue Quartiersmanager, sei der Standort am Angoulêmeplatz genau der richtige.

Kooperationen und Dialog werden auch seinen neuen Job bestimmen, und das in mehrfacher Hinsicht. Schließlich gibt es da auch Eckhard Homeister und Wiebke Wrede-Olberg, die als städtische Wirtschaftsförderer bereits seit Januar 2022 regelmäßige Quartierstreffen mit den Geschäftsleuten der Bernwardstraße, mit Anliegern und Gästen initiieren, um die Straßen um den Bahnhof herum neu zu beleben. Sie haben bereits Ruheoasen installiert, kümmern sich um Fassaden, verwenden Gelder aus dem Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZiZ) für Projekte im Viertel, informieren über Sicherheit und Kommunalpolitik.

Die Lust in den Menschen wecken, sich einzubringen

Eine gute Grundlage für Pellacini, um an dieser Stelle einzusteigen. Als Ansprechpartner für alle, die etwas bewegen wollen. „Ich glaube an die Lust der Menschen, hier einen Beitrag zu leisten“, sagt er. „Ich möchte diese Lust in den Leuten wecken. Das ist eine Erwartung an mich selbst und auch an das Viertel hier, und ich nehme sie gerne an.“

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