Hochwasser

Feuerwehr erwartet für Hildesheim erneut leichten Pegel-Anstieg – aber nicht über errichteten Schutzwall hinaus

Hildesheim - Derzeit ist die Lage an der Innerste in Hildesheim unter Kontrolle – auch an den kritischen Punkten an der Scharfen Ecke und rund um die Große Venedig. In den nächsten 24 Stunden wird das Wasser hier aber voraussichtlich noch einmal ansteigen.

Sandsäcke sollen die Domäne Marienburg und die umliegenden Wohngebiete an der Scharfen Ecke schützen – Einsatzkräfte errichten einen Wall. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Die Hochwasserlage in Hildesheim hat sich derzeit beruhigt und ist unter Kontrolle der Einsatzkräfte, wie Florian Kröhl von der Berufsfeuerwehr mitteilt. In Itzum an der Scharfen Ecke wie auch in der Großen Venedig werden die Hochwasser-Maßnahmen Kröhl zufolge von der Freiwilligen Feuerwehr patrouilliert und dabei geprüft, ob sie weiterhin wirksamen Schutz gegen das Wasser bieten. Die Feuerwehr hatte unter anderem hier einen Sandsackwall errichtet. „Wir gehen davon aus, dass wir auf der sicheren Seite sind“, sagt Kröhl. „Das Wasser steht jetzt bei 6,19 Metern, wir sind für 6,80 Meter gerüstet.“

Die Entwicklung der Pegelstände werden für 24 Stunden im Voraus prognostiziert und rund um die Uhr beobachtet, wie Kröhl sagt, demzufolge sollen sie nach dem aktuellen Rückgang am Dienstagmorgen, 26. Dezember, noch einmal leicht ansteigen. „Allerdings auch nicht so weit, dass unsere getroffenen Maßnahmen nicht ausreichen würden.“ Ungeachtet der Vorhersagen seien die Kräfte aber jederzeit auf einen Einsatz vorbereitet.

25 Einsatzkräfte des THW aus Hildesheim dabei

Auch vom Hildesheimer Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) waren 25 Einsatzkräfte dabei, um die Feuerwehren in Hildesheim und im Landkreis zu unterstützen, vor allem beim Befüllen und beim Abtransport von tausenden Sandsäcken, wie Ortsverbandsleiter Rainer Engelke sagt. „Im Augenblick sind in Sarstedt und Holle die Kollegen aus Gifhorn, Peine und Wolfsburg mit der Feuerwehr im Einsatz, wir in Hildesheim halten uns aber nach wie vor bereit für den Fall, dass wir angefordert werden sollten.“

Auch am Montag informiert die HAZ wieder per Liveticker über die aktuellen Entwicklungen.

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