Lamspringe - Zwei Wochen sind vergangen seit dem Aus für die an der Irmensäule geplante Bubble Hotel. Der hannoversche Investor Tobias Nkoulou war auf entschiedenen Widerstand der Bürger Irmenseuls gestoßen und hatte deshalb sein Vorhaben, zumindest für Irmenseul, zurückgezogen.
Von Reaktion überrascht
Von der Reaktion der Bürger war er ebenso überrascht wie Lamspringes Bürgermeister Andreas Humbert. Beide räumten jedoch ein, dass es wohl nicht zuletzt auch an der mangelnden Kommunikation gelegen haben könnte. „Die Information der Bürger war unzureichend, das wird uns eine Lehre für die Zukunft sein“, merkt Nkoulou selbstkritisch an.
Grundsätzlich hält er an seinen Plänen aber fest. „Wir werden weiterhin mit der Gemeinde sprechen, wo und wie wir das Projekt umsetzen können, eventuell auch in benachbarten Kommunen.“
Erste Kontakte
Erste Kontakte gebe es bereits, aber noch sei nichts entschieden. Für sein junges Unternehmen sei es extrem wichtig, bis Ende 2020 zu einer Entscheidung zu kommen, doch noch sei es „zu früh, um mehr zu sagen“. Vorrangig ginge es nun darum, einen Konsens mit Interessenten und den betroffenen Bürgern eines möglichen Standorts zu finden. Für weitere Anfragen zeigte er sich offen.
Pläne nicht endgültig begraben
Auch Andreas Humbert glaubt, dass die Pläne für Bubble-Hotels im Südkreis noch nicht endgültig gestorben sind. „Natürlich muss man das akzeptieren, wenn der Ort dagegen ist“, sagt er. Aber er wisse auch, dass es durchaus Interesse an dem Projekt gebe, auch außerhalb Lamspringes.
