Stadt kündigt Kontrollen an

Hildesheim: Park-Anarchie auf Innenstadt-Zufahrt an der Dammstraße hat bald ein Ende

Hildesheim - Im westlichen Teil der Dammstraße zwischen Alfelder Straße und Johannisstraße herrscht seit Beginn der Bauarbeiten in dem Bereich Park-Anarchie. Doch die hat bald ein Ende.

Viele Autofahrer parken am westlichen Ende der Dammstraße in Hildesheim derzeit kreuz und quer. Foto: Rainer Breda

Hildesheim - So sehr manche Autofahrer auch unter der Sperrung der Dammstraße leiden mögen: Einigen von ihnen verschafft die (inzwischen abgeschlossene) Kanalsanierung dort und in der Johannisstraße seit Monaten die Gelegenheit, kostenlos in Innenstadtnähe zu parken. Seitdem in dem Bereich die Bauarbeiten laufen, herrscht auf dem Abschnitt der Dammstraße zwischen Alfelder Straße und Bischofsmühle in Sachen Parken Anarchie.

Zwar gelten eigentlich die üblichen Park- und Halteverbote. Doch weil wegen der Kanalarbeiten im westlichen Teil der Dammstraße so gut wie kein Verkehr fließt, stellen jene Fahrer, die dort warum auch immer unterwegs sind, ihre Wagen nahezu kreuz und quer ab. Am Straßenrand sowieso, aber auch auf dem Mittelstreifen, in den Abbiegespuren zur Schützenwiese und in der Busbucht. Allein am Montag gegen 11 Uhr standen in dem Bereich 40 Autos, deren Haltern der Stadtordnungsdienst normalerweise einen Strafzettel verpasst hätte. In etlichen Fällen wäre vermutlich auch ein Abschleppen in Frage gekommen.

Stadtverwaltung will nochmal extra auf Kontrollen hinweisen

Doch noch drücken die Stadtbediensteten ein Auge zu. Das ändere sich aber bald, wie die Verwaltung jetzt gegenüber der Stadtentwässerung (SEHI) – sie ist Bauherr – angekündigt hat: So sollen langsam die Kontrollen wieder anlaufen, bald würden auch wieder Tickets fällig – spätestens dann, wenn die letzten Absperrbaken aus diesem Teil der Dammstraße verschwunden sind und die Johannisstraße für den Verkehr freigegeben ist.

Das stellen SEHI und Stadt für den 28. August in Aussicht – für diesen Tag ist die Abnahme der Bauarbeiten vorgesehen. Das wilde Parken könne dann natürlich nicht mehr geduldet werden, betont Stadt-Sprecher Helge Miethe. Er kündigt eine gesonderte Information an, um darauf aufmerksam zu machen.

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