Ausbreitung des Coronavirus

Hildesheims Inzidenz fällt – ist aber die zweithöchste in Niedersachsen

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Hildesheim ist auf 20,3 gesunken, den besten Wert seit einer Woche – doch bis zu neuen Lockerungen fehlt noch ein gutes Stück.

Hildesheims Sieben-Tage-Inzidenz ist die zweithöchste in ganz Niedersachsen. Foto: Werner Kaiser

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Hildesheim ist am Dienstag auf den niedrigsten Wert seit einer Woche gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen einen Wert von 20,3 und damit merklich weniger als am Montag. Zuletzt lag der Kennwert am 7. Juni so niedrig. Doch bis zu den weitergehenden Lockerungen, die das Land jetzt für Inzidenzwerte unter 10,0 plant, ist es noch ein gutes Stück Weges. Hildesheim hat jetzt die zweithöchste Inzidenz in Niedersachsen.

Bundes- und landesweit erreichten die die Werte indes die nächsten Tiefstände. Die deutschlandweite Durchschnitts-Inzidenz fiel am Dienstag von 16,6 auf 15,5, der Kennwert für Niedersachsen sank noch einmal von 9,8 auf 8,5. Letzeres hat auch die Pläne für neue Öffnungsschritte ins Rollen gebracht. Außer Hildesheim hat derzeit nur noch ein Landkreis in Niedersachsen einen Inzidenzwert über 20: die Stadt Delmenhorst mit 36,1.

Auch Salzgitter unter 10,0

In der Region Hannover lag die Inzidenz am Dienstag unverändert bei 11,8. Salzgitter hingegen erreichte mit 7,7 einen Wert unter 10,0, am Vortag waren es noch 10,5. Umgekehrt gab es im Landkreis Wolfenbüttel mit 13,4 (Vortag: 9,8) einen kleinen Rückschlag.

Im Landkreis Peine stieg der Kennwert kaum der Rede wert von 5,8 auf 5,9, in Goslar liegt er weiter bei 2,2, in Hameln-Pyrmont fiel er noch einmal von 4,7 auf nun 4,0, und im Kreis Holzminden von 8,5 auf 7,1. Im Kreis Northeim fiel die Inzidenz erneut leicht von 13,6 auf 12,1.

Neun Landkreise bei 0,0

Mit Mecklenburg-Vorpommern (4,6), Brandenburg (6,2), Sachsen-Anhalt (6,7) und Schleswig-Holstein (8,1) haben neben Niedersachsen vier weitere Bundesländer Inzidenzen unter 10,0 – bei allen sanken die Durchschnittswerte auch am Dienstag. Die höchste Inzidenz hat weiter Baden-Württemberg (22,1).

Bundesweit stieg die Zahl der Landkreise mit Inzidenzen von 0,0 von acht auf neun, es gab also seit sieben Tagen keine neuen Corona-Fälle mehr. Darunter ist mit Wesermarsch weiterhin ein Kreis in Niedersachsen. Die höchste Inzidenz hat weiter die bayerische Stadt Schweinfurt mit 80,5.

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