Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist im Landkreis Hildesheim am Freitag weiter gestiegen und liegt jetzt bei 107,0, wie das Landesgesundheitsamt am Vormittag meldete. Am Donnerstag war die Inzidenz mit 104,4 erstmals offiziell über 100 gestiegen. Bei einer dauerhaften Inzidenz über 100 – an drei Tagen in Folge – kommt es wieder zu Einschränkungen in verschiedenen Lebensbereichen.
Das Landesgesundheitsamt meldete für Freitag 48 neue positive Labortests im Landkreis Hildesheim. Am Freitag vergangener Woche waren es 44 Fälle gewesen.
Klarer Anstieg in Hannover
Im landesweiten Durchschnitt stieg die Inzidenz am Freitag so stark an wie noch nie von einem Tag auf den anderen von 102,5 auf 111,2. Ein Faktor dabei ist, dass die Inzidenz in der Region Hannover wieder massiv angestiegen ist – von 120,8 auf 137,3.
Dabei ging der Kennwert in der Region Hannover zuvor von Mittwoch auf Donnerstag wieder spürbar zurück, von 130,7 auf 120,8. Im Kreis Peine fiel sie leicht von 173,9 am Donnerstag auf 163,2 am Freitag. Damit würde sie aber immer noch über 150 liegen – jener Marke, die als Grenzwert für mögliche Ausgangssperren gilt.
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Auch bundesweiter Anstieg
In Salzgitter stieg die Inzidenz hingegen wieder leicht von 189,9 auf 195,6. Den höchsten Wert in Niedersachsen hat weiter Cloppenburg (206,2), den niedrigsten weiter Goslar mit 35,2. damit liegt kein Landkreis in Niedersachsen mehr unter 35 – jener Marke, bei der es weniger Kontaktbeschränkungen gibt.
Bundesweit stieg die Inzidenz am Freitag von 113,3 auf 119,1. Mit 21.573 Neuinfektionen verbuchte das Robert-Koch-Institut etwas weniger neue Fälle als am Donnerstag – aber gut 4000 mehr als am Freitag der Vorwoche.
