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In Bildern: Archäologen legen Gewölbe in Hildesheimer Dammstraße frei

Hildesheim - Nachdem Arbeiter vergangenen Dienstag auf einen Hohlraum unter der Fahrbahn in der Hildesheimer Dammstraße gestoßen sind, legen die Arbeiten nun weitere Gewölbe frei – und erhärten damit einen Verdacht. Einblicke in Bildern.

Hildesheim - Arbeiter sind in der vergangenen Woche beim Bau eines Kanals in der Hildesheimer Dammstraße unter der Fahrbahn auf ein jahrhundertealtes Gewölbe samt Hohlraum gestoßen. Die Straße wurde bis auf Weiteres gesperrt – nun laufen die Arbeiten auf der Baustelle. Am Montag wurden bereits weitere Gewölbe entdeckt. Eindrücke von der aktuellen Lage auf der Baustelle in Bildern.


Hier kommt aktuell kein Auto und kein Bus mehr durch: Die Dammstraße ist seit dem Archäologen-Fund am Dienstag gesperrt. Fotos: Chris Gossmann


Am Montag haben die Arbeiter damit begonnen, das in der vergangenen Woche entdeckte jahrhundertealte Gewölbe freizulegen.


Die Arbeiter stießen nach Angaben von Michael Ködding, Bereichsleiter bei der Stadtentwässerung (SEHi), auf zwei weitere Gewölbe.


Möglicherweise handelt es sich bei dem Hohlraum unter der Fahrbahn um eine Bogenbrücke. Der Verdacht, die Steine darüber könnten einst zu einer Brücke gehört haben, hat sich Ködding zufolge am Montag erhärtet.


Die Arbeiter müssten sehr behutsam vorgehen, sagt der SEHi-Vertreter – es bestehe die Gefahr, dass der Boden einstürze.


Auf der Baustelle in der Dammstraße lässt die SEHi einen Kanal erstellen. Grund für die Bauarbeiten sind Schäden am sogenannten Eselsgraben in Folge des Hochwassers aus dem Jahr 2017.


In diesem Bereich der Dammstraße wurde der Hohlraum entdeckt. In den vergangenen Wochen wurde der dieser durch die halbseitige Sperrung in Folge der Kanalarbeiten sogar stärker mit Schwerlastverkehr belastet als sonst.

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