Daten des Landesgesundheitsamts

Inzidenz im Kreis Hildesheim steigt - in mehreren Nachbarkreisen sinkt sie

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infizierten im Kreis Hildesheim ist am Sonntag erneut gestiegen. Sie liegt jetzt bei 87,0. In mehreren Nachbarkreisen hingegen ist der Wert gesunken.

Die Inzidenz im Kreis Hildesheim steigt weiter. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infizierten im Kreis Hildesheim ist am Sonntag erneut gestiegen. Sie liegt jetzt bei 87,0. In mehreren Nachbarkreisen hingegen ist der Wert gesunken, wie das Landesgesundheitsamt in seinem aktuellen Corona-Lagerbericht mitteilte.

Im Kreis Hildesheim ist der Anstieg am Sonntag moderat. Am Samstag lag die Inzidenz noch bei 85,6. Hildesheim steuert dabei weiter auf eine Inzidenz von mehr als 100 zu. Würde dieser Wert drei Tage in Folge überschritten, könnte unter Umständen die sogenannte Notbremse greifen.

Das Land registrierte am Sonntag 49 Neuinfektionen für den Landkreis Hildesheim. Das Gesundheitsamt des Landkreises veröffentlicht seine Zahlen – aufgeschlüsselt nach Gemeinden und Alter – meist später am Tag. Dabei weichen die Zahlen von Land und Kreis meist leicht voneinander ab, da sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhoben werden.

Auch im Landesschnitt ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht angestiegen – von 93,3 am Samstag auf nun 94,4. Ein Anstieg ist auch im Kreis Goslar zu registrieren. Dort ist der Wert – auf sehr niedrigem Niveau – von 20,5 auf 26,4 gestiegen. Hildesheims Nachbarkreis war bislang der mit der niedrigsten Inzidenz in ganz Niedersachsen. Inzwischen wurde Goslar in dieser Hinsicht vom Kreis Friesland abgelöst. Die Werte in beiden Kreisen sind allerdings nahezu identisch. In Friesland lag die Inzidenz am Sonntag bei 26,3

In mehreren anderen Nachbarkreisen ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag hingegen zum Teil deutlich gesunken. So liegt der Wert in Peine am Sonntag bei 161,7 (Samstag 175,1). Dort entfernt man sich damit wieder etwas von der wichtigen 200er-Marke. Im Peiner Kreishaus hatten sich die Verantwortlichen schon auf Maßnahmen vorbereitet, falls der Wert von 200 überschritten werden sollte.

Sinkende Werte in Hameln-Pyrmont und Salzgitter

Gesunken ist der Inzidenzwert auch im Kreis Hameln-Pyrmont: von 94,9 am Samstag auf 88,9 am Sonntag. Und auch für den Corona-Hotspot Salzgitter vermeldet das Land am Sonntag einen Rückgang auf 202,3 (Vortag 236,8). Im Kreis Wolfenbüttel liegt der Wert laut Landesstatistik unverändert bei 43,5