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Rainer Breda
Kommentar

Ostend-Anbindung in Hildesheim: Nun muss wenigstens eine Unterführung her, wenn das möglich ist

Hildesheim - Aus dem Bahnübergang zwischen Ostend und Oststadt in Hildesheim wird nichts. Die Stadt steht nun in der Pflicht, die Möglichkeit einer Unterführung zu prüfen, meint HAZ-Redakteur Rainer Breda.

Einen Bahnübergang wird es an dieser Stelle nicht geben. Kommt jetzt statt dessen eine Unterführung zwischen dem Ostend (links) und der Oststadt (rechts) in Hildesheim? Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Dass sich der Bahnübergang in der Goethestraße erledigt hat, ist für viele Menschen auf beiden Seiten der Gleise eine herbe Enttäuschung. Doch das Aus für diese Variante darf nicht das letzte Wort bei dem Versuch sein, Oststadt und Ostend besser miteinander zu verbinden: Es ist die verdammte Pflicht der Stadt, nun die Möglichkeiten für eine Unterführung auszuloten. Denn die Häuslebauer im Ostend, ob nun Privatpersonen oder Baugesellschaften, haben sich auf die jahrelangen Versprechungen der Stadt verlassen, es werde einen Bahnübergang geben. Doch den wird es nicht geben. Aber eine Unterführung sollte es – wenn technisch machbar – schon sein.

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