Bildung unter Corona

Rückkehr in den Unterricht: Breite Zustimmung von Hildesheims Schulen

Hildesheim - Bis Ostern soll in Niedersachsen die Mehrheit der Jugendlichen zurück an den Schulen sein. In Hildesheim gibt es dafür eine breite Zustimmung.

Unterricht am Gymnasium Himmelsthür mit Maske. Sie muss demnächst von allen „Rückkehrern“ getragen werden. Foto: Chris Gossmann (Archivbild)

Hildesheim - Die Ankündigung des Landes, noch vor den Osterferien fast alle Schüler und jüngeren Kinder wieder schrittweise in die Schulen und Kitas zu holen, stößt in Hildesheim auf ein durchweg positives Echo. „Die Kinder müssen wieder zurück“, sagt etwa der Leiter des Scharnhorstgymnasiums, Marcus Krettek. René Mounajed, Leiter der Robert-Bosch-Gesamtschule und Vorstandsmitglied des Schulleitungsverbands Niedersachsen, spricht von einem konsequenten Schritt der Landesregierung - auch was das verpflichtende Tragen der Mund-Nase-Masken angehe, die nach der neuen Verordnung jetzt nicht nur auf den Gängen, sondern auch am Platz getragen werden müssen.



Wie weitere Schulleiter fordert Mounajed aber, dass das Land im nächsten Schritt zügig damit beginnen muss, die Lehrkräfte zu impfen. „Der Schulleitungsverband erwartet vom Land, dass alle Lehrerinnen und Lehrer bis zum Ende der Osterferien geimpft sind.“

„Die Hygienekonzepte stehen und haben sich bewährt“

Andreas Kruse, Leiter des Gymnasiums Himmelsthür, betrachtet die Öffnung gesamtgesellschaftlich durchaus mit gemischten Gefühlen. „Aber aus pädagogischer Sicht bin ich sehr froh, dass für die Schülerinnen und Schüler nun diese moderate Perspektive auf Rückkehr an die die Schule besteht.“ Auch am Gymnasium Andreanum freut man sich sehr, alle Schüler noch vor den Osterferien wieder zu sehen. Zwei Schritte hätte man hierfür aber nicht benötigt, meint der dortige Direktor Dirk Wilkening. Die Schulen hätten es organisiert bekommen, wenn alle am 15. März starten. „Die Hygienekonzepte stehen und haben sich bewährt.“



Viele Kitas sind von den anstehenden Änderungen weniger betroffen als die Schulen. Die Einrichtungen der Stadt etwa waren zuletzt wegen der Notbetreuungen etwa zu 50 Prozent besucht. Trotzdem sei es besonders wichtig, dass die Erzieher bald geimpft und regelmäßig getestet würden, sagt Malte Spitzer, Dezernent für Jugend, Soziales, Schule und Sport.

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