Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tages-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, ist im Landkreis Hildesheim erneut leicht gestiegen – über 21,4 am Sonntag auf 21,8 am Montag. Der Wert liegt damit weiterhin über der Stufe von 20. Die Berechnung basiert auf den dafür maßgeblichen Daten des niedersächsischen Gesundheitsministeriums, die zu etwas anderen Stich-Uhrzeiten erhoben werden als die Daten des Kreis-Gesundheitsamtes.
Ab einer Inzidenz von 20 „empfiehlt sich über die in der Corona-Verordnung vorgeschriebenen Maßnahmen hinaus die Prüfung weiterer Kontaktbeschränkungen und Restriktionen für private wie öffentliche Veranstaltungen“, heißt es im „vorsorglichen Handlungskonzept“ des Landes. Bislang hat der Landkreis aber keine schärferen Regeln avisiert.
Region Hannover drüber
Eine Inzidenz von 35, die am Wochenende zum Beispiel in der Region Hannover überschritten wurde und schärfere Vorgaben zur Folge hat, liegt aber noch ein gutes Stück entfernt. Sie würde bei 96 Neuinfektionen binnen sieben Tagen im Landkreis Hildesheim erreicht.
Das wiederum entspräche einem Durchschnitt von 14 Neuinfektionen pro Tag. Am Montag meldete das Gesundheitsamt des Landkreises 22 Neuinfektionen – allerdings für den Zeitraum von Freitagvormittag bis Montagmorgen.
Mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 21,8 steht der Landkreis Hildesheim innerhalb Niedersachsens noch ganz gut da. Derzeit haben (Stand Montag) sieben Landkreise die Warnstufe von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Weitere sechs Landkreise liegen über der Warnstufe von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.
Manchmal geht es auch abwärts
Allerdings zeigt sich auch, dass es bei der Sieben-Tages-Inzidenz zwar bundes- und landesweit stetig nach oben geht, lokal ist das aber nicht zwingend der Fall. In den Landkreisen Peine und Celle zum Beispiel lagen die Werte vor einer Woche höher als jetzt.
