Verkehr

B1 im Kreis Hildesheim und Umgehungsstraße in Nordstemmen gleichzeitig gesperrt: So ist die Lage am ersten Tag

Nordstemmen - Seit Montagmorgen müssen sich Verkehrsteilnehmer erneut auf Probleme einstellen: Auf Autofahrerinnen und Autofahrer kommen wegen der B1-Sperrung lange Umleitungen zu. Der Schwerlastverkehr rollt zudem wegen einer parallelen Sperrung einer Umgehungsstraße über die Nordstemmer Hauptstraße. Führt das zu Problemen am ersten Tag?

Die Umgehungsstraße in Nordstemmen ist gesperrt. Foto: Saskia Helmbrecht

Nordstemmen - Die parallele Sperrung der Bundesstraße 1 und der Umgehungsstraße an der Nordstemmer Zuckerfabrik führte am Montagmorgen offenbar zu keinen größeren Problemen. Der morgendliche Berufsverkehr sei gut gelaufen, berichtet Nordstemmens Bürgermeisterin Nicole Dombrowski. Der Verwaltung seien keine „Probleme oder Auffälligkeiten“ gemeldet worden, das „befürchtete Chaos“ blieb demnach aus, so Dombrowski. „Nur wenn die Schranken zu sind, staut es sich natürlich mehr.“

Wie berichtet, ist am Montag der nächste Bauabschnitt der B1-Sanierung gestartet. Der Schwerlastverkehr in Richtung Hildesheim wird für zwei Wochen über die Nordstemmer Hauptstraße geleitet, weil die Gemeinde zeitgleich die Umgehungsstraße An der Zuckerfabrik saniert und diese daher auch gesperrt ist – wohl bis zum 11. Juli.

Erneute Sperrung der B1 – diesmal in Richtung Hildesheim

Gesperrt ist seit Montag die B1 zwischen Groß Escherde und Sorsum, allerdings diesmal in Richtung Hildesheim. Die drei B1-Auf- und -Abfahrten der südlichen Fahrbahnseite in Groß Escherde, Emmerke und Sorsum sind nicht befahrbar. Das gilt auch für die Auffahrt aus Sorsum auf die B1 in Richtung Hildesheim. Wie schon bei der vorherigen Sperrung in die entgegengesetzte Richtung, gibt es erneut sehr weiträumige Umleitungen. Die offizielle Strecke geht von Burgstemmen über Gronau, Eitzum und Möllensen über den Roten Berg nach Diekholzen und von dort bis nach Ochtersum und dann über die B 243 zurück zur Bundesstraße 1. Der Bauabschnitt wird voraussichtlich bis zum 13. Juni dauern. Probleme seien am ersten Tag nicht bekannt, sagt Martin Klose, Sprecher der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, auf Nachfrage dieser Zeitung.

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