Hildesheim - Die Hildesheimer Polizei bereitet sich darauf vor, an den Ostertagen die Einhaltung der geltenden Corona-Regeln zu kontrollieren. „Wir werden dabei, wie in den vergangenen Wochen auch, von der Bereitschaftspolizei unterstützt“, sagt Polizeisprecherin Madlen Tasch. Mit wie vielen Kräften sie an den kommenden Tagen im Einsatz sein werden, dazu machte sie keine Angaben.
Die Orte, an denen die Polizisten auf Streife sein und ein Auge auf mögliche Ansammlungen und Verstöße gegen die Regeln haben werden, sind dagegen keine große Überraschung. „Wir werden an den bekannten Ausflugsszielen in Hildesheim unterwegs sein. Also zum Beispiel rund um den Hohnsensee und die Jo-Wiese sowieso in der Steingrube“, erklärt Tasch. Generell sehen die Verantwortlichen in Hildesheim den kommenden Tagen bisher eher entspannt entgegen. Man erwarte an den genannten Orten keinen größeren Andrang als sonst, so Tasch.
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Landkreis verzichtet auf Betretungsverbote
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hatte rigorose Kontrollen zu Ostern angekündigt. „Auch wenn es bereits das zweite Osterfest ist, das wir im Lockdown verbringen, so notwendig sind diese Maßnahmen nach wie vor, um uns und andere zu schützen“, betonte der Minister. Die Polizei bereite sich „mit allen zur Verfügung stehenden Kräften“ auf Schwerpunkteinsätze zur Überwachung und Durchsetzung der Corona-Verordnung vor.
Der Landkreis Hildesheim hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass er zunächst auf mögliche Betretungsverbote und weitere Regeln verzichtet. Da der Kreis Hildesheim eine Hochinzidenzkommune ist, hätte die Behörde laut der Corona-Verordnung zusätzliche verschärfte Maßnahmen, zu denen auch eine Ausgangssperre gehört, beschließen können.
