Coronavirus

Höchste Warnstufe: Kreis Hildesheim übertrifft Inzidenz von 50 klar

Kreis Hildesheim - Der Kreis Hildesheim liegt jetzt bei 60,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Die Regeln für private Treffen und andere Teile des Lebens werden verschärft.

Die Zahl der positiven Coronatests im Landkreis Hildesheim ist erneut deutlich gestiegen. Das hat Konsequenzen für das private und öffentliche Leben. Foto: Georg Hochmuth/dpa

Kreis Hildesheim - Der Landkreis Hildesheim hat die höchste Corona-Warnstufe erreicht. Die Sieben-Tages-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen, umgerechnet auf 100.000 Einwohner, ist auf über 6o,5 gestiegen. Das geht aus am Freitagmorgen veröffentlichten Daten des Landes hervor. Damit gelten ab sofort noch schärfere Regeln. Die Daten von Land und Landkreis weichen leicht voneinander ab, maßgeblich sind aber die des Landes, wie nun endgültig feststeht.

Erst am heutigen Freitag waren durch eine am späten Donnerstagnachmittag veröffentlichte Verordnung des Landes neue Vorgaben in Kraft getreten, nachdem durch zahlreiche neue Infektionen die zweite Warnstufe mit einer Inzidenz von 35 übertroffen wurde.

Ausbruch im Seniorenheim

Doch das ist mit den aktuellen Zahlen vom Freitag schon wieder Makulatur. Vor allem durch den Ausbruch im AWO-Seniorenheim Ernst-Kipker-Haus in Himmelsthür, wo sich Stand Donnerstagabend 41 Senioren und 14 Mitarbeiter infiziert hatten, stieg die Infektionszahl erneut sprunghaft an. Das Land meldet 67 Neuinfektionen für das Kreisgebiet, so viele wie nie zuvor. Der Landkreis Hildesheim hat nun den Status eines „roten Gebietes“. Und das bringt eine nochmalige Verschärfung der Einschränkungen in vielen Bereichen mit sich. Die Region Hannover liegt hingegen noch knapp unter der Inzidenz 50.

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