Coronavirus

Kreis Hildesheim: Erstmals mehr als 1000 aktuelle Corona-Fälle

Hildesheim - Der Kreis Hildesheim meldet drei weitere Corona-Todesfälle, außerdem haben sich seit Freitag insgesamt 299 Personen neu infiziert. Die Zahl der aktuellen Fälle übersteigt 1000.

Die Inzidenz in Hildesheim steigt weiter. Der Landkreis meldet am Montag drei Tote im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Foto: Julia Moras

Hildesheim - Im Landkreis Hildesheim gibt es drei weitere Corona-Todesfälle. Dabei handelt es sich laut Landkreis Hildesheim um zwei Senioren im Alter von 84 und 86 Jahren, sowie eine Seniorin im Alter von 89 Jahren. Außerdem meldet die Behörde am Montag 299 Personen, die sich seit Freitag neu mit dem Coronavirus infiziert haben (Stand 7.30 Uhr). Der Wert liegt noch einmal deutlich höher als am Montag der Vorwoche, als 199 Neuinfektionen gemeldet wurden. Am vergangenen Freitag gab es 109 neue Fälle.

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Auch die Hildesheimer Inzidenz steigt immer weiter an und liegt inzwischen bei über 250. Im gesamten Bundesland Niedersachsen ist die Corona-Warnstufe 2 erreicht. Das bringt neue Regelungen mit sich. .

Mehr als 1000 aktuelle Fälle

Am Montag gelten insgesamt 1055 Personen als infektiös, der Wert ist im Kreis Hildesheim damit erstmals seit Beginn der Pandemie vierstellig. Im Vergleich zu Freitag sind das 180 Personen mehr. 26 Erkrankte werden aktuell stationär behandelt, drei mehr als am letzten gemeldeten Tag des Landkreises. Diese Zahl umfasst nach Angaben des Gesundheitsamtes alle Einwohner von Stadt und Landkreis, die wegen Corona in einem Krankenhaus behandelt werden oder in einer Reha-Klinik aufgenommen sind und aktuell infiziert sind. Und zwar unabhängig vom Standort der Klinik, auch Betroffene in Häusern außerhalb des Landkreises zählen in dieser Statistik mit.

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In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 1140 Hildesheimer und Hildesheimerinnen. Das sind 32 weniger als am Freitag. Im Vergleich zum vergangenen Montag fällt jedoch auf, dass die Zahl der Menschen in Quarantäne steigt. Waren es am vergangenen Montag 823, sind es nun 1140.

Blick auf die Altersgruppen

In Hildesheim gibt es laut DIVI-Intensivbettenregister 65 Betten. Elf davon sind mit Corona-Patienten belegt, drei von ihnen müssen zurzeit invasiv beatmet werden. Diese Statistik berücksichtigt allerdings ausschließlich Betroffene, die im Landkreis Hildesheim behandelt werden – unabhängig von ihrem Wohnort. Erst vor wenigen Tagen hatte auch Hildesheimer Kliniken Patienten aus anderen Bundesländer aufgenommen.

Die Infektionen unter Berücksichtigung der Altersstrukturen zeigt weiterhin, dass vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsenen betroffen sind. 150 zehn- bis 19-Jährige meldet der Landkreis am Montag als infiziert, bei den 50- bis 59-Jährigen sind es 156 Personen.

Blick auf die Gemeinden

Die Zahlen im Stadtgebiet, geordnet nach Postleitzahl verteilt sich im vergleich zu letzten Freitag wie folgt: In 31134 gibt es 89 Fälle (+31), in 31135 sind es 79 (+11), in 31137 sind es 90 (+14), in 31139 100 (+14) und in 31141 60 (+13).

Der Blick auf die einzelnen Gemeinden in der Region Hildesheim im Vergleich zu vergangenem Freitag: Alfeld 62 (+2), Algermissen 29 (+5), Bad Salzdetfurth 75 (unverändert); Bockenem 48 (+5), Diekholzen 12 (+2), Elze 14 (+2), Freden 20 (unverändert), Giesen 23 (unverändert), Harsum 89 (+33), Holle 15 (-8), Lamspringe 7 (-5), Samtgemeinde Leinebergland 33 (+10), Nordstemmen 27 (+5), Sarstedt 83 (+17), Schellerten 68 (+23), Sibbesse 9 (unverändert) und Söhlde 23 (+6).

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