Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Kreis Hildesheim weiterhin unter der 100er-Marke. Am Sonntag war sie deutlich auf 74,7 gefallen. Montag stieg sie auf 76,1. Am Dienstag erreicht die Inzidenz einen Wert von 77,2.
Der Kreis Hildesheim liegt mit der insgesamt gesunkenen Zahl im Niedersachsen-Trend. Denn auch die Gesamtzahl der Fälle im Bundesland liegt weiter unter 100 – bei 97,5. Damit ist sie nach einem leichten Anstieg am Montag auf 104,5 wieder gesunken.
Weniger Tests am Wochenende
Wie aussagekräftig die Werte sind, ist derzeit allerdings unklar. Am verlängerten Osterwochenende wurde nämlich in Niedersachsen insgesamt weniger getestet, wie das Landesgesundheitsamt bestätigte.
Corona im Kreis Hildesheim: Alle Informationen auf einen Blick
Es ist also durchaus möglich, dass die Werte in den kommenden Tagen wieder steigen, weil sich viele Menschen nach dem Osterwochenende testen lassen. Ob auch in Hildesheim weniger Tests durchgeführt wurden, ist unklar.
Hildesheim bleibt Hochinzidenzkommune
Im Kreis Hildesheim liegt die Inzidenz nach den Informationen des Landesgesundheitsamts jetzt zum siebten Mal in Folge unter 100. Dieser Grenzwert ist ausschlaggebend dafür, ob Hildesheim weiterhin als Hochinzidenzkommune gilt oder beispielsweise Geschäfte wieder mit Terminen öffnen dürfen.
Aufgrund einer Datenpanne am Gründonnerstag, durch die der Sieben-Tage-Wert deutlich zu niedrig berechnet wurde, gilt jedoch erst der 2. April als Maßstab. Denn die Inzidenz von Donnerstag wurde auf 100,8 korrigiert, wie der Landkreis am Montag mitgeteilt hat. Der Dienstag ist in Wirklichkeit also erst der fünfte Tag in Folge mit einer Inzidenz unter 100.
Die Lage bei den Nachbarn
Auch in der Region Hannover ist die Inzidenz im Vergleich zum Wochenstart gesunken: Am Montag lag sie bei 127,4, am Dienstag liegt sie bei 116,1. Hildesheims Nachbar Salzgitter bleibt die Kommune in Niedersachsen mit der höchsten Inzidenz: Der Wert liegt am Dienstag bei 256.
