Kreis Hildesheim - Knapp drüber, knapp drunter, wieder knapp drüber: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Hildesheim ist am Dienstag wieder leicht über die kritische 100er-Marke gestiegen. Das Landesgesundheitsamt gab den Wert am Vormittag mit 101,5 an.
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Am Sonntag war die Inzidenz mit 101,2 erstmals seit Ostern wieder über die kritische 100er-Marke gestiegen. Am Montag lag sie dann bei 96,4. Liegt die Inzidenz drei Tage in Folge über 100, kommt es im Landkreis zumindest nach Maßgabe der aktuell gültigen Landesverordnung wieder zu Einschränkungen bei Kitas, Schulen, Einzelhandel und privaten Kontakten wie bereits im März einige Zeit.
Kreis Peine über 200
Die Landesbehörde verzeichnete für den Landkreis Hildesheim am Montag 34 Neuinfektionen. Das sind doppelt so viele wie am Dienstag der vergangenen Woche. Die Inzidenz fällt oft etwas niedriger aus, als sie sich aus den bekanntgegebenen Neuinfektionen der jeweils vergangenen sieben Tage errechnen würde.
Bezogen auf ganz Deutschland ging die Inzidenz wieder leicht von 165,3 auf 162,4 zurück, ebenso für Niedersachsen von 127,3 auf 125,6. In der Region Hannover fiel die Inzidenz ebenfalls leicht von 150,0 auf 144,2. Im Landkreis Peine hingegen überschritt die Inzidenz sogar die 200er-Marke, kletterte von 198,8 auf 200,3 – und damit auf den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie.
Salzgitter wieder höher
Im Landkreis Wolfenbüttel, der seit Samstag offiziell Hochinzidenz-Kommune mit den entsprechenden Einschränkungen ist, ging die Inzidenz erstmals wieder deutlich zurück – von 135,4 auf 116,2. Im benachbarten Corona-Hotspot Salzgitter stieg die Inzidenz wieder leicht von 313,5 auf 317,4. Das ist weiterhin der höchste Wert in Niedersachsen.
Insgesamt haben nur noch zwölf von 45 Landkreisen in Niedersachsen eine Inzidenz unter 100, am Montag galt das noch für 13 Kreise.
