Ausbreitung des Coronavirus

Hildesheimer Sieben-Tage-Inzidenz sinkt unter 100 – doch Kreis bleibt Hochinzidenzkommune

Kreis Hildesheim - Die Corona-Inzidenz im Kreis Hildesheim fällt am Mittwoch wieder unter die wichtige 100er-Marke und liegt bei 97,2. Den Status der Hochinzidenzkommune behält Hildesheim dennoch erst einmal.

43 Corona-Neuinfektionen gibt es laut Landesgesundheitsamt im Kreis Hildesheim – doch die Inzidenz sinkt. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Eine gute Nachricht im Kreis Hildesheim: Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt am Mittwoch unter die 100er-Grenze und liegt bei 97,2. Das Landesgesundheitsamt meldet 43 neue Corona-Fälle in Stadt und Landkreis. Diese Zahl kann jedoch von den Daten des Landkreises abweichen, die zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden. Grund sind unterschiedliche Meldezeitpunkte. Am Dienstag lag die Inzidenz noch bei 106,6.



Am Samstag hatte sich der Kreis Hildesheim offiziell zur Hochinzidenzkommune erklärt, nachdem der Sieben-Tage-Wert, der die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 lag. Dann greift laut der niedersächsischen Corona-Verordnung die sogenannte Notbremse. Die meisten Geschäfte mussten deswegen am Dienstag wieder schließen, Kitas wechselten in die Notbetreuung. Von einer Ausgangssperre wie beispielsweise in der Umgebung in Hannover oder Peine wurde zunächst einmal abgesehen.

Hildesheim bleibt erst einmal Hochinzidenzkommune

Obwohl die Corona-Inzidenz nun wieder unter 100 gefallen ist, bleibt Hildesheim erst einmal Hochinzidenzkommune. Dieser Status kann erst beendet werden, wenn die 7-Tage-Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 Fälle je 100.000 Einwohner sinkt.

Die Entwicklung in Niedersachsen

Im gesamten Bundesland gibt es im Schnitt ebenfalls eine leichte Verbesserung: Hier fällt die Inzidenz von 120,8 auf 119,0.

Das gilt jedoch nicht für den Landkreis Peine, zu dem auch die Gemeinde Hohenhameln gehört, und wo sich die Lage noch mehr verschlechtert. Hier liegt die Sieben-Tage-Inzidenz schon seit Tagen über der Grenze von 150 – deswegen gilt dort seit Dienstag auch eine Ausgangssperre. Auch am Mittwoch steigt der Sieben-Tages-Wert noch einmal sichtbar an, von 172,8 auf 177,3.



In der Region Hannover wiederum gibt es Erfreuliches zu vermelden. Hier verringert sich die Inzidenz von 153,1 auf 145,4. Dennoch greift auch diese Region zum Mittel der Ausgangsbeschränkung, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Vom 1. bis zum 12. April darf man sich zwischen 22 und 5 Uhr morgens nur noch aus triftigen Gründen außerhalb der eigenen vier Wände aufhalten.

Die höchste Inzidenz in ganz Niedersachsen hat weiterhin Salzgitter. Mit 280,9 ist der Wert sogar extrem gestiegen, von 231,1 am Vortag. In Northeim, das die niedrigste Inzidenz in Niedersachsen hat, gibt es wiederum noch eine leichte Verbesserung von 37,8 auf 37,0.

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