Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz hat am Sonntag im Kreis Hildesheim einen neuen Höchstwert erreicht. Sie liegt jetzt bei 137,4. Am Samstag meldete das Gesundheitsamt des Landes noch eine Inzidenz von 133,8.
Den bis heute höchsten Wert für die Region Hildesheim erreichte die Inzidenz am Donnerstag – mit 136,1. Dass die Zahlen vorher innerhalb einer Woche so stark angestiegen sind, liegt unter anderem an Corona-Ausbrüchen in zwei Pflegeheimen in Sarstedt und im Ernst-Kipker-Haus in Hildesheim.
Situation in den Schulen
Nach Angaben des Landes sind im Kreis Hildesheim einige neue Corona-Infektionen aufgetreten: Die Inzidenz erhöht sich durch 65 Neuinfektionen. Nur 34 Fälle fallen zudem am Sonntag aus der Wertung, weil immer nur sieben Tage berücksichtigt werden.
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Dass die Werte im Landkreis Hildesheim so hoch liegen, hat unter anderem starke Auswirkungen auf die Situation in den Schulen: Ab der fünften Klasse müssen Schüler ab Montag Masken im Unterricht tragen. An einigen Schulen wird außerdem in geteilten Klassen unterrichtet.
Auch in den Schulen und Kitas kam es zuletzt immer öfter zu Corona-Fällen.
Die Lage in den Nachbargemeinden
Und wie sieht die Situation in den Nachbargemeinden aus? In Peine und Wolfenbüttel ist die Lage noch etwas entspannter als im Kreis Hildesheim. Die Marke von 50 wird hier aber auch seit längerem überschritten.
In Peine ist die Inzidenz am Sonntag leicht gesunken: Von 97,2 auf 95,0. Damit gilt in Hohenhameln noch nicht die Regel, dass unter bestimmten Bedingungen in halben Klassen unterrichtet wird. Gleiches gilt für Baddeckenstedt: In Wolfenbüttel ist der Wert von Samstag bis Sonntag von 56,8 auf 65,2 angestiegen.
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