Hildesheim - Sie ist einer der Eckpunkte des neuen Entwurfs für das neue Gebäudeenergie-Gesetz (GEG), im Volksmund Heizungsgesetz genannt: Die kommunale Wärmeplanung. Städte und Gemeinden ab bestimmten Größen sollen dabei planen, in welchen Bereichen welche Heizungsform sinnvoll ist – sprich zum Beispiel, wo Nah- oder Fernwärmenetze entstehen sollen, mit entsprechenden Anschlussmöglichkeiten für die dort lebenden Bürgerinnen und Bürger.
Vorgaben von Bund und Land
Welche Kommune bis wann eine solche Planung machen muss, soll in gleich zwei Gesetzen geregelt werden. Im GEG-Entwurf ist vorgesehen, dass Städte ab 100 000 Einwohnern bis Ende 2026 eine solche Wärmeplanung vorlegen müssen, Kommunen ab 10000 Einwohner haben zwei Jahre länger Zeit. Das Niedersächsische Klimagesetz, an dem die Landesregierung schon länger arbeitet, schreibt allgemein für sogenannte Ober- und Mittelzentren eine solche Wärmeplanung bis Ende 2026 vor.
Kommen beide Gesetze wie geplant, müssten die Städte Hildesheim, Sarstedt und Alfeld bis Ende 2026 ihre Wärmeplanung fertig haben. Die Städte und Gemeinden Bad Salzdetfurth, Nordstemmen und Harsum sowie die Samtgemeinde Leinebergland müssten bis Ende 2028 so weit sein. Wie sehen die Kommunen das, welche Planungen gibt es sogar schon?
EVI plant massiven Ausbau
Hildesheim: „Vor 2025 haben wir keine Kapazitäten, um uns damit zu befassen“, stellt Helge Miethe, Pressesprecher der Stadt Hildesheim, auf HAZ-Anfrage fest. Zunächst stünden das sogenannte Energiepolitische Arbeitsprogramm der Stadt sowie das Bemühen um den „European Energy Award“ bis 2025 auf dem Programm.
Unabhängig davon und auch vom Heizungsgesetz plant die Energieversorgung Hildesheim (EVI) allerdings einen massiven Ausbau des derzeit rund 15 Kilometer langen Fernwärmenetzes in Hildesheim, wie Geschäftsführer Mustafa Sancar kürzlich gegenüber der HAZ bestätigte. Der Absatz solle verdreifacht werden. Aktuell sitze die EVI an den Planungen, vorgesehen sei ein Großprojekt über neun Jahre. Details etwa dazu, wo die Leitungen verlegt werden sollen, gebe es aber noch nicht. Das Unternehmen soll unter anderem den Moritzberg und die Nordstadt im Blick haben. Aktuell steht das Unternehmen vor dem Anschluss des Theaters.
Neues Heizwerk für Bördestraße
Derzeit treibt die EVI den Ausbau ihrer Fernwärmeerzeugung weiter voran: In der Bördestraße errichtet der Energieversorger ein Heizkraftwerk. Es handelt sich um eine zur Fernwärmeerzeugung zugehörige Anlage, die an das bestehende Fernwärmenetz der EVI angeschlossen wird. Das Heizkraftwerk Bördestraße soll zwischen sieben und 15 Gigawattstunden Fernwärme pro Jahr erzeugen und so bis zu 2500 Haushalte mit Fernwärme versorgen können. Das Heizkraftwerk kann innerhalb von 15 Minuten vollständig gestartet oder gestoppt werden. Die entstehende Wärme wird in einem Wärmespeicher zwischengespeichert, um Bedarfsschwankungen der Fernwärme auszugleichen.
Das neue Kraftwerk dient der Erweiterung des bestehenden Fernwärmenetzes. Insgesamt kann die EVI dann 45 Gigawattstunden Fernwärme pro Jahr produzieren, von denen rund ein Drittel aus der neuen Anlage kommen werden. Die Inbetriebnahme des Heizkraftwerks ist für das Winterhalbjahr 2023/2024 vorgesehen. Die Investitionen liegen bei rund 7 Millionen Euro.
Grüner als der Durchschnitt
Derzeit liefern Nah- und Fernwärmenetze noch ungefähr sieben Prozent der Heizenergie in Hildesheim. Angeschlossen sind vor allem Mehrfamilienhäuser und Gewerbeimmobilien in der Innenstadt, der Oststadt, dem Ostend und dem Gewerbegebiet Bördestraße, aber auch Gebäude wie Rathaus, Bahnhof und bald eben auch Theater. Mit Blick auf die Heizungswende kann die EVI dabei eine ziemlich grüne Fernwärme vorweisen: Sie wird zu 67 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt, konkret aus Waldrestholz im Holzhackschnitzelheizwerk des Unternehmens. Eingesetzt werden zusätzlich rund 30 Prozent Erdgas und drei Prozent Heizöl. Im bundesweiten Durchschnitt kommt Fernwärme bislang nur zu 19 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen.
Sarstedt findet es sportlich
Sarstedt: Ein Wärmenetz gibt es bereits am Ortsrand von Hotteln durch die dortige Biogasanlage. Die kwg hat mit ihrem Pellet-Heizwerk am Kipphut ein kleines Nahwärmenetz etabliert. Zudem plant das Unternehmen, im Stadtteil Giebelstieg im nächsten Jahr ein ganzes Quartier auf Geothermie umzustellen. Die Stadt selbst sieht sich „ganz am Anfang dieser großen Herausforderung für unser Rathaus“, wie Bürgermeisterin Heike Brennecke einräumt. „Bestandsaufnahme und umfassende Planung für das gesamte Stadtgebiet werden einige Zeit in Anspruch nehmen.“ Das Ziel 2026 sei „sehr sportlich“.
Die oppositionelle CDU hat inzwischen eine Fernwärmeplanung in die politische Debatte gebracht und regt vor allem die Nutzung von Großwärmepumpen an. Die SPD-geführte Ratsmehrheit hat mit einem eigenen Antrag reagiert. Sie fordert eine differenziertere Betrachtung und will ein Fachbüro beauftragen, da das städtische Bauamt keinerlei Kapazitäten mehr habe.
Kritik an Bund und Land
Alfeld: In der Stadt gibt es offenbar bereits private Fernwärmeprojekte – sie sind aus Sicht der Verwaltung aber noch nicht spruchreif. „Wir unterstützen aber schon heute Bestrebungen zur Etablierung solcher Netze nach Kräften“, versichert Stadt-Sprecher Hans-Günther Scharf. „Wir führen Gespräche mit den unterschiedlichsten Partnern und Instanzen. Für eine öffentliche Bekanntgabe unserer Vorstellungen ist es zum jetzigen Zeitpunkt aber noch zu früh.“ Denkbar wäre in Alfeld zum Beispiel die Nutzung von Abwärme von Industriebetrieben.
Die Vorgaben von Bund und Land sieht die Stadt indes kritisch: „Wie so vieles treffen diese auf – im Bezug auf zur Verfügung stehende Arbeitskraft und finanzielle Mittel – ohnehin schon am Limit arbeitende Kommunen.“ Scharf ergänzt betont salopp: „An die Adresse der Bundes- und Landespolitik: Gebt uns das Geld, stellt uns das Personal, dann bekommen wir das hin.“ Da es eine gesetzliche Vorgabe sei, werde sich die Stadt dem Thema aber auf jeden Fall widmen.
Pläne in Bad Salzdetfurth
Bad Salzdetfurth: In der Stadt gibt es bereits ein Wärmenetz der Bioenergie Bünte im Quartier Saline. Versorgt werden dort zum Großteil das Solebad sowie zu Teilen auch die Integrierte Gesamtschule (IGS), das Museum und das Adventure-Golf-Gebäude. Das Biogas-Unternehmen ist neben den Stadtwerken auch ein Partner, mit dem sich die Stadt laut Bürgermeister Björn Gryschka schon jetzt mit dem Thema Wärmeplanung beschäftigt: „Erweiterungen und andere Projekte werden auf Machbarkeit geprüft!“ Dabei spiele neben Fernwärme auch Geothermie eine Rolle.
Gryschkas Sorge: Wenn viele Kommunen gleichzeitig die Aufgabe in Angriff nehmen, könne sich ein „Flaschenhals“ bei den Planungsbüros ergeben, auf deren Fachleute die Städte und Gemeinden angewiesen sein dürften. Gleichwohl hält der Bürgermeister für Bad Salzdetfurth eine Wärmeplanung bis zum Jahr 2026 für realistisch – obwohl nach den bisherigen Gesetzesentwürfen auch 2028 genügen würde.
Mancherorts noch Zweifel
Harsum: „Die Gemeinde hat sich damit noch nicht intensiv beschäftigt“, berichtet Bauamtsleiter Johannes Kellner. Der Einsatz von Fernwärme in Harsum könne denkbar sein. „Allerdings müssen Erzeuger gefunden werden, die die Energie bereitstellen, zudem müssen entsprechende Wärmenetze aufgebaut und betrieben werden“, stellt Kellner fest. Für das Baugebiet An der Filderkoppel in Borsum wäre ein Nahwärmenetz möglich gewesen. „Dies war aber politisch nicht gewollt, so dass keine zentrale Wärmeversorgung aufgebaut wird, sondern solitäre Wärmepumpen die Versorgung übernehmen werden.“
Nordstemmen: In Nordstemmen wird das Freibad schon seit Jahren mit Abwärme von der nahen Biogasanlage beheizt. Sehr weit ist man zudem auf Initiative von Einwohnerinnen, Einwohnern und Ortsrat im Ortsteil Adensen. Dort sind schon länger 30 Haushalte an ein Netz angeschlossen, das durch die Abwärme zweier Biogasanlagen gespeist wird. Derzeit arbeitet die Ortsgemeinschaft daran, dies auf 200 Haushalte auszuweiten – mit einer Bürger-Genossenschaft als Betreiberin.
Fortschritt in Bockenem
Leinebergland: Duingen gilt als Musterbeispiel für Fernwärme. Die Biogasanlage Hoyershausen betreibt in Duingen zwei Blockheizkraftwerke, die das Schwimmbad mit Pottlandsauna, die Grundschule, die Oberschule mit Sporthalle, das Jugendzentrum und das Rathaus mit Wärme versorgen. Eine Erweiterung ist geplant, zudem soll perspektivisch möglichst die Abwärme des größten örtlichen Unternehmens Kuchenmeister genutzt werden.
Die frühere Samtgemeinde und heutige Gemeinde Duingen hat das Thema schon vor Jahren mit einer kreisweit einmaligen Intensität vorangetrieben und sich frühzeitig wissenschaftliche Unterstützung etwa von der Ostfalia-Hochschule in Wolfenbüttel gesichert.
Weitere Kommunen: Auch Städte und Gemeinden, die dazu aller Voraussicht nach nicht gesetzlich verpflichtet werden, beschäftigen sich mit dem Thema Wärmeplanung. Zum Beispiel Bockenem. Dort wollen die Betreiber der Biogasanlage ihr Fernwärmenetz deutlich ausbauen. Eine Abfrage unter Anliegern infrage kommender Straßenzüge ergab eine deutlich höhere Nachfrage als erwartet, auch über das ursprünglich vorgesehene Gebiet hinaus. Im Herbst will das Unternehmen konkrete Pläne und Preise präsentieren, schon im nächsten Jahr könnten Leitungen und Anschlüsse gelegt werden. Die Stadt begleitet das positiv und sehr interessiert.
Musterknabe Algermissen?
Sehr entschlossen geht auch die Gemeinde Algermissen an das Thema heran und ist formal weiter als alle anderen Kommunen: Der Gemeinderat hat bereits im Februar beschlossen, eine kommunale Wärmeplanung zu erstellen, im Haushaltsplan stehen dafür bereits 150 000 Euro bereit. „Die Ausgaben sollen durch Fördermittel gedeckt werden“, hofft Bürgermeister Frank-Thomas Schmidt. Demnächst solle darüber entschieden werden, ob ein Unternehmen beauftragt wird, einen entsprechenden Förderantrag zu stellen.
Auch die Gemeinde Söhlde hat bereits erste konkrete Schritte unternommen – auch wenn sie nicht zur Wärmeplanung verpflichtet ist: „Wir wollen uns trotzdem auf den Weg machen“, sagt Bürgermeister René Marienfeldt. Der Gemeinderat hat ihn bereits beauftragt, Fördermöglichkeiten zu prüfen. Für einen eventuellen Antrag sei aber sicher die Hilfe eines Planungsbüros oder einer anderen Institution nötig.
Block organisiert Fortbildung
Allgemein beschäftigen sich alle Städte und Gemeinden in Stadt und Landkreis Hildesheim mit dem Thema. Das berichtet Bockenems Bürgermeister Rainer Block, zugleich Vorsitzender des Städte- und Gemeindebundes im Landkreis Hildesheim und damit praktisch Sprecher der Kommunen. Er hat erst in dieser Woche eine Fortbildungs-Veranstaltung zum Thema Wärmeplanung organisiert.
„Es wurde vorgestellt, was verpflichtend betrachtet werden muss und was vermutlich die beste Herangehensweise sein wird“, berichtet Block. Trotz Urlaubszeit seien dabei fast alle Städte und Gemeinden vertreten gewesen. Block betont: „Alle Kommunen im Landkreis Hildesheim beschäftigen sich derzeit damit, egal ob es Pflichtaufgabe für alle wird oder ob es nur die Kommunen mit mehr als 10 000 Einwohnerinnen und Einwohnern betreffen wird.“
Kommentar: Zum Teil falsche Prioritäten, zum Teil starke Signale im Raum Hildesheim
Der Begriff Heizungsgesetz hat echte Chancen auf die Auszeichnung als Unwort des Jahres 2023. So viel Verunsicherung, wie es geschürt hat, so viel Streit, wie es ausgelöst hat, lange bevor der Entwurf überhaupt im Bundestag gelandet ist – das hat Seltenheitswert.
Schlecht erklärt – und dämonisiert
Tatsächlich muss sich die Regierungskoalition in Berlin zumindest eine miserable Kommunikation vorwerfen lassen. Zum einen, weil offenbar keineswegs alle Partner so richtig hinter dem Vorhaben stehen. Zum anderen, weil der erste, längst kassierte Entwurf viele Schwächen und Unklarheiten aufwies und ziemlich unausgegoren und weltfremd wirkte.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Teile der Opposition und der Medien das Gesetz bewusst dämonisiert haben. Ein Verbot von Öl- und Gasheizungen gibt es frühestens 2040, nicht etwa 2024, wie teilweise glauben gemacht wurde. Das war auch schon im Vorjahr bekannt. Geflissentlich übergangen wurde auch, dass ein solches Gesetz ohnehin ab 2025 geplant war und eigentlich nur um ein Jahr vorgezogen werden sollte. Allerdings: Die Bundesregierung hat mit ihrer miesen Kommunikation eben auch dazu eingeladen. Und sie hat bis heute den fatalen Eindruck nicht verwischen können, dass ihr eine Vorstellung von der Lebenssituation vieler Menschen fehlt.
Viel Kohle und Gas für Strom?
Häuser und ihre Eigentümer sind sehr individuell. Nun kann ein Gesetz nicht die Lage aller 83 Millionen Menschen in diesem Land berücksichtigen. Andererseits ist die Bedeutung fürs Eigentum massiv, die nötigen Investitionen oft enorm. Gerade für ältere Menschen mit älteren Immobilien und nicht so hohem Einkommen. Diese Gruppe bangt zurecht, und auf sie sollte sich die staatliche Unterstützung fokussieren. Sei es durch Zuschüsse oder durch zinslose Kredite – weil gerade diese Bevölkerungsgruppe es schwer haben dürfte, an reguläre Bankkredite zu kommen.
Was ebenfalls erklärungsbedürftig ist: Ein stärkerer Fokus auf Strom als Heizenergie ist richtig unter der Annahme, dass dieser zunehmend aus erneuerbaren Quellen kommt und Speicherkapazitäten ausgebaut werden. Zumindest in den nächsten Jahren wird dafür aber noch viel Kohle und Gas verbrannt. Das darf nur eine möglichst kurzzeitige Zwischenlösung sein. Sonst ist es verlogen, den Menschen das Verbrennen von Gas zum Heizen auszureden. Bei Erneuerbaren und ihrer Speicherung muss deshalb mehr Tempo her. Das betrifft vor allem auch Genehmigungen, etwa für Großbatterie- und Wasserstoff-Projekte auch in unserer Region.
Stadt Hildesheim setzt falsche Priorität
Doch nicht nur in dieser Hinsicht sind auch die Kommunen gefragt. Manche Reaktion lässt nichts Gutes ahnen. Vor 2025 könne man sich mit der Wärmeplanung nicht befassen, erklärt die Stadt Hildesheim. Und verweist auf andere Klima-Projekte wie den Energiepolitischen Arbeitskreis und den European Energy Award.
Die Wärmeplanung muss Priorität haben, weil sie alle Bürger betrifft. Im Gegensatz zu den anderen von der Stadt genannten Projekten mit ihren wohlklingenden Namen. Mit der EVI, die bereits den deutlichen Ausbau des Fernwärmenetzes plant, hätte die Stadt hier einen kompetenten Partner. Zudem steht in Aussicht, dass eine große Wasserstoff-Leitung an der Stadt vorbeiführt, was weitere Optionen bietet.
Klimaschutz nur versprochen
Ohnehin ist Klimaschutz bei der Stadt Hildesheim trotz gegenteiliger Beteuerungen seit Jahren eher Versprechen und Ankündigung als Umsetzung. An Photovoltaik-Modulen auf städtischen Gebäuden etwa plant die Verwaltung schon seit Jahren ohne sichtbare Resultate herum, Windkraft wird eher ausgebremst als unterstützt. Viele Großprojekte (Wasserkamp, dritter Autobahn-Anschluss, Gewerbegebiete) gehen mit zusätzlicher Versiegelung einher. Hier muss ein Umdenken her.
Positiv ist, wie gerade kleinere Kommunen trotz dieser Probleme bereits das Thema angehen. Positiv ist auch das privat- und bürgerschaftliche Engagement, mit dem lokale Fernwärmenetze schon vorangetrieben wurden, als das Heizungsgesetz noch gar kein Thema war, und nun noch entschlossener weitergeführt werden.
Lokale Partner zusammenbringen
Ohnehin gilt es, lokale Partnerschaften zu finden und zu festigen. Mit EVI, ÜWL und Avacon gibt es kompetente Versorger und Netzbetreiber, es gibt viele Biogasanlagen, deren Abwärme noch oder noch stärker genutzt werden könnte und die auch Gas statt Strom liefern und so den Bio-Anteil erhöhen könnten. Es gibt Industriebetriebe, die Abwärme weitergeben könnten.
Kurz: Es gibt viele potenzielle Beteiligte in Stadt und Kreis. Umso wichtiger wäre es, wenn am Ende nicht nur jede Kommune für sich selbst plant, sondern wenn sich eine Dachorganisation findet, die das bündelt und über Gemeindegrenzen hinausdenkt. Ob das der Landkreis selbst, die Klimaschutzagentur oder ein ganz neues Konstrukt macht, ist egal. Hauptsache, es geht schnell an.
Das ist kein Selbstzweck. Es würde jedem Einwohner der Region helfen und diese attraktiver machen. Und ein Beitrag zum Klimaschutz wäre es auch.
Folge 1 der HAZ-Serie zum Heizungsgesetz und den Folgen für Hildesheim: Was soll gelten – und was nicht?
Folge 2: Was tun mit der Heizung? Hildesheimer Experte gibt im großen HAZ-Interview Tipps – und warnt
Folge 3: Technik, Kosten, Abstände, Stromnetz: Was Sie über Wärmepumpen wissen müssen
Folge 4: Heizen mit Gas: Auch im Raum Hildesheim wollen viele daran festhalten – doch ist das klug?
Folge 5: Das sagen die größten Vermieter in Stadt und Kreis Hildesheim zur Zukunft des Heizens

